LWord, die Sechste. Und mehr.
9. April 2010 von Charly
Abgelegt in Entertainment, Serien
Vor ein paar Tagen rauschte bei mir eine Mail ins Postfach, in der stand, dass ich jetzt die sechste Staffel von The L Word vorbestellen könnte.
Wow. Zähne knirschen. Nicht, dass es an der Finanzfront so eng aussieht, dass ich sie mir nicht leisten könnte, es waren die Erinnerungen an die letzte Staffel, die wieder in mir hochkamen.
Die sechste und letzte Staffel L-Word.
Die Staffel, die da aufhört, wo Staffel fünf und zurück gelassen hat.
Bei Shane und Nikki und einer Sexszene hoch oben über L.A., bei der jede zweite sich wünschte, dass Nikki das Gleichgewicht verliert und nach hinten in die Tiefe stürzt. Bei Jenny, die mit Tränen in den Augen vor Shane steht/wegläuft. Bei einer rundum eher fragwürdigen Filmparty, die uns einmal mehr verdeutlicht, dass Jenny nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, Bette und Tina perfekt füreinander sind und der Rest es, wie es ich für gute Lesben im Fernsehen gehört, nicht einfach hat.
Man könnte auch sagen, es wäre fast der perfekte Schluss dieser Serie gewesen, wenn… ja wenn, es da nicht Ilene Chaiken gäbe und die berüchtigte sechste Staffel.
Erinnert sich jemand an das Ende von Six Feet Under? Das möglicherweise beste Serienende aller Zeiten? Ja?
Das Ende von the L Word ist nichtmal ansatzweise so gut. Obwohl Ilene sich für diese Staffel das Motto “gestorben wird immer” geborgt zu haben scheint, konnte sie es nicht gut umsetzen. Oder überhaupt umsetzen.
Ich nehme euch nichts vorweg, wenn ich sage, dass jemand stirbt. Und zwar Jenny.
Und, Überraschung, es hat jeder ein Motiv. Wahnsinn. Das ist ja so noch nie da gewesen.
Mehr möchte ich zum Inhalt der Staffel nicht sagen, aber euch noch eines Nahe legen:
TUT ES NICHT! SEHT SIE NICHT! KAUFT SIE NICHT! Belasst es einfach beim Ende der fünften Staffel und guckt stattdessen Serien, die sich lohnen!
Und da die meisten nicht auf mich hören werden, erinnert euch an meine Worte:
Ich habe es euch gesagt!
Jawohl! Das habe ich!
Und wem die sechste Staffel und das Ende dann doch tatsächlich gefallen hat, der darf sich die haarsträubenden “Verhöhrungstapes” auf Youtube ansehen und selbst “nachforschen” wer Jenny umgebracht hat.
Und wer dann noch nicht genug hat, der darf sich darauf freuen:
Wow, das ist ja schon wieder so bahnbrechend, so neu, so einzigartig, dass..
Moment..
Round Up
Alle haben drauf gewartet, jetzt ist er da: Ein neuer Round-up Post. Also lehnt euch zurück, nippt an eurem sonntäglichen Bier und lasst euch von Gerüchten, Tatsachen und Begebenheiten berieseln!
Heute feat. Rumer Willis, Tipping the Velvet, La Roux, Julie Delpy und, gasp, Lindsay Lohan!
Fangen wir doch gleich bei unserem Lieblingsrotschopf an. Die ist vor ein paar Tagen 23 geworden und hat das mit der On-offbeziehung inzwischen so richtig drauf. Ihre geliebte Samantha bekommt nachts von ihr des öfteren Besuch und wird allem Anschein nach auch bis zum Folgetag von ihr bespaßt! Aber was ich noch viel beeindruckender finde ist die Tatsache, dass sie tatsächlich, na..? Genau, essen! Hier das Beweisfoto.
Gut, sie haben die Pizza zu zweit nicht ganz geschafft, das ist ja auch wirklich schwer. Aber wenigstens nehmen sie den Rest mit nach Hause. In Zeiten der Krise muss man sparen, wo man kann. Ihr Freund Carlos, wer auch immer Carlos ist, hat ihr übrigens ein sehr süßes Geburtstagsvideo gewidmet, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:
Happy Birthday Lindsay Lohan from NeverWood High
Wer twittert und die beiden Turteltäubchen dabei beobachten möchte, kann das hier tun: Samanthas und Lindsays Twittersite. Die beiden nehmen sich sogar ab und an die Zeit auf eure Tweets zu antworten.
Kweens twittert im Übrigen auch! Ganz genau, das war schamlose Schleichwerbung.
Was haben wir noch…achja, Mischa Barton küsst lieber Frauen - on screen - als Männer. Außerdem wundert sie sich, dass ihre Rollen andauernd solche Küsse beinhalten. Ja. Wirklich erstaunlich. Noch erstaunlicher ist, was so mit einem Gehirn passiert, wenn man es sich wegkokst.
Okay, next.
Rumer Willis, der lebende Beweis dafür, dass die Genlotterie manchmal seltsame Wege nimmt, hat eine neue Rolle. Die Frau, die bis zum Brustansatz ihren Vater und unten drunter ihre Mutter repräsentiert, soll in der Teenagerserie 90210 die “punkige, süße Lesbe Gia spielen, die keine Angst davor hat zu sagen was sie denkt.” Mindestens eine Episode lang.
Wer jetzt denkt “Moment, 90210, wurde das nicht vor Ewigkeiten abgesetzt?”, denkt ganz richtig. Das hat aber trotzdem den amerikanischen Sender CW nicht daran gehindert, ganz hollywoodlike, die alte Idee aufzuwärmen, aufzurüschen und dem unbedarften Zuschauer nochmal vor die Füße zu kotzen werfen. Aber denken wir positiv: Willis als punkige Lesbe könnte ganz lustig werden. Und ich hab auch schon einen Tipp für die Writer, wen sie als Vorbild für Willis Charakter nehmen könnten:
Da würd ich tatsächlich einschalten und nicht nur spannende Szenen auf youtube gucken. Moment, spannende Szenen? Ich scheine heute wirklich positiv eingestellt zu sein.
Dann kommen wir mal zu was Negativem: La Roux.
Wer kweens aufmerksam verfolgt, wird gemerkt haben, dass ich letzte Woche einen Eintrag über sie geschrieben habe. Aufmerksame Menschen werden auch gemerkt haben, dass dieser Post inzwischen verschwunden ist. Das hat mit diesem Interview zu tun, das ich zwei Tage später gelesen habe und in dem sie unter anderem Folgendes sagt:
“It’s really patronising to women. I know that there’s far more ways to be sexy than to dress in a miniskirt and a tank top. If you’re a real woman you can turn someone on in a plastic bag just by looking at them. That’s what a real woman is, when you’ve got the sex eyes. I think you attract a certain kind of man by dressing like that. Women wonder why they get beaten up, or having relationships with arsehole men. Because you attracted one, you twat. It’s a funny culture, it’s definitely a funny culture.”
Ich versuche immer noch dieser Aussage etwas Positives abzugewinnen, aber scheitere jedes Mal. Und weil wir uns von solchen Aussagen soweit wie möglich distanzieren möchten, haben wir den Post privat geschaltet. Sollte die Gute ihr Statement nochmal korrigieren, reaktivieren wir ihn wieder, ansonsten bleibt unsichtbar. Ja, sie sieht gut aus, ja, ihre Musik ist gut, aber so ein Gedankengut zu verbreiten, ist schlicht und ergreifend gefährlich. Opfern die Schuld in die Schuhe zu schieben, weil sie eben einen schlechten Geschmack haben? Oh bitte.
Und nachdem ich die lustige Stimmung total ruiniert habe, hole ich neu aus und versuche euch mit diesem Bild zum Lachen zu bringen:
Erkannt? Ganz genau, das ist ein Bild aus der Verfilmung von Tipping the Velvet, von mir mit größter Vielfalt bearbeitet. Warum? Weil sich nachwievor hartnäckig das Gerücht hält, dass Tipping the Velvet neu verfilmt wird. Für die “große Leindwand”. Und niemand anderes als Beyonce Knowles und Eva Longoria Parker sollen die Hauptrollen spielen.
Steckt die Heugabel wieder ein und löscht die Fackeln, die Gerüchte wurden genauso hartnäckig dementiert. Vor allem von Frau Longoria Parker, die ja vor gar nicht allzu langer Zeit diese Szene gedreht hat:
und sie ja sooooo eklig fand und sowas nie wieder machen will!
Bei manchen Frauen bin ich wirklich froh, dass sie hetero sind und mir vom Hals bleiben.
Zwei Frauen, die allerdings gerne “rüberwechseln” dürften, sind diese hier:
Denn wo wir schon bei Gerüchten sind, laut afterellen, wurde eines tatsächlich bestätigt: Julie Delpy und Mary Louise Parker werden tatsächlich im Film “Les Passages” ein Paar spielen. Hier der Ausschnitt aus der Mail, die die Regisseurin an afterellen geschickt hat:
Just wanted to correct some misunderstandings in what you may have thought the storyline was. Mary-Louise Parker plays Catherine, a New York filmmaker, who falls in love with Anna, the actress she casts to play the role of her mother in the autobiographical film she is shooting. But she is a lesbian from the start ― the story opens as she moves to Paris to get over a painful breakup of a long-term relationship (backstory, partner is a woman) ― and it is her 18 year old daughter, Claire, who falls for the guy on the motorcycle, not Catherine.
Believe me, there’s nothing I hate more than Hollywood films (or Indie for that matter) that have the lesbian character ditching her girlfriend to go back to men. Not in my film!
And, P.S., IMDB is wrong, we haven’t started filming, but we are close…
DAS sind doch mal News, die ich gerne höre und ein Film, auf den ich mich wirklich, wirklich freue. Lasst Konfetti regnen und macht euch das zweite Bier auf, Mädels!
Für die Nachtschwärmer unter euch zum Schluß noch ein kleiner Fernsehhinweis. Wie die meisten von euch sicherlich bereits mitbekommen haben, ist das Unmögliche wahr geworden: Pro7 sendet die zweite Staffel von The LWord! Oh my god, what the fuck. Aber da Lesben beim gemeinen Pro7-Zuschauer anscheinend nicht so gut ankommen wie die Probleme von unter 20jährigen, desolate Familien oder von Magersüchtigen moderierte Lifestylesendungen, haben sie die “Problemstaffel” auf den besten Sendeplatz, den sie noch übrig hatten, verschoben: Mittwochs um 1:15!!
Die perfekte Zeit also für einen Fernsehabend mit Freundinnen. Oder ihr macht es so, wie es bestimmt 80% der deutschen Lesben gemacht haben: Das Ganze im Internet gucken oder sich einfach die dazugehörige DVD kaufen. Da ist dann auch keine nervige “Ich bin die Oma von nebenan, ruf mich für 5 Euro die Minute an und hör mich stöhnen”-Werbung mit drauf.
Es sei denn, auch da hat sich inzwischen was geändert.
Round up
3. April 2009 von Charly
Abgelegt in Entertainment, Film, Round Up
Es ist Zeit für eine neue Folge von “The Round Up”, diesmal mit zweifelhaften Frühlingsgefühlen, schlechten Nachrichten für “The Farm”, Gaga Lyrics, einem Outing, Keira Knightley die mit Talent überrascht und mehr.
◆ Draußen sind heute kuschelige 25 Grad in der Hauptstadt, der Kaffee schmeckt fast kalt schon wieder ein bisschen, die Dachwohnung heizt sich angenehm auf und die Frühlingsgefühle explodieren lautstark an allen Ecken.
Ob man den folgenden “Vorfall” da jedoch einordnen sollte, bezweifel ich. Aber seht selbst (anklicken, wer es größer sehen möchte):
Gut, ich bin vorbelastet. Ich kann mit Twilight nichts anfangen und bin der Ansicht, dass es eines der antifeministischen Bücher aller Zeiten ist und verboten gehört - mal abgesehen davon, dass anständige Vampire nicht glitzern!
Und obwohl Kristen Stewart und Nikki Reed bereits seit dem Foto unten (die beiden in der Mitte) vom Fandom und allen Femmeslashern da draußen vergöttert werden, find ich die Aktion da oben relativ albern.

Kristen, bitte, dein Filmpartner bekommt zwar mehr Aufmerksamkeit, aber dafür hat er ganz offentlichlich keine Zeit mehr seine Haare zu waschen! Wenn du Nikki Reed küssen möchtest, mach es bitte ernsthaft und am besten auf einem roten Teppich. Danke!
◆ Leicht hat es Keira Knightley ja nicht gerade. Der ständigen Anschuldigung, sie sei magersüchtig, begegnete sie jüngst immer wieder mit kratzbürstigen Interviews und Statements, die man von einem Hollywooddarling nicht erwartet hätte. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob die Info, dass sie Männer mit schönen Schuhen mag, wichtig ist, das Projekt Womens’ Aid für das sie jüngst in den UK einen Spot gedreht hat, ist es aber allemal.
Das Video wird sowohl im Fernsehen, als auch in Kinos in Großbrittanien gezeigt werden und ich kann mir vorstellen, dass es im Kino noch mehr unter die Haut geht, als auf einem Computerbildschirm.
Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema, das zu oft übersehen oder totgeschwiegen wird, ein ebenso wichtiges Projekt und wunderbar geschauspielert von Keira Knightley. Chapeau!
◆ Noch mehr aus den UK:
Unter anderem ntv.de berichtete diese Woche, leider nicht am 1. April, dass einige britische Therapeuten immer noch glauben Homosexualität “heilen” zu können. 400-500 Fälle seien registriert - die stellen allerdings nur die Spitze des Eisberges da. Was genau die Therapeuten so machen, wollte die University London gar nicht erst wissen. Schade.
Außerdem wandten sich wohl hauptsächlich junge Menschen an dieses Angebot, nachdem sie im Internet davon gelesen haben, dass Homosexuelle “schikaniert” werden, angeblich öfter depressiv sind, und dass es Heilungsmethoden gibt.
Da könnte ich jetzt einiges zu sagen, überlasse euch allerdings an dieser Stelle mal das Denken.
◆ Passend zu Ostern:
Der Dokumentarfilm “Religulous” ist am 2.4. in unseren Kinos gestartet. Obwohl man sich über die Vorgehensweise von Bill Hamer streiten kann, liefert der Film auch ein paar schöne Szenen in Bezug Homosexualität-Bibel-Christentum.
Jedem sein Glaube, aber wer an einen Gott glaubt, der einen nicht so liebt, wie man ist, der hat irgendwas falsch gemacht. So oder so, für ein paar Lacher ist der Film definitiv gut.
◆ Inzwischen kennt sie jeder und jede, ob man nun will oder nicht. Keiner kommt an ihr vorbei: Lady GaGa.
Die Frau mit den fragwürdigen Outfits bei denen sie ständig ihre Hose vergessen zu scheint (angeblich kann ihr Großvater sie mit Hose nicht richtig sehen - nein, das war kein Witz) und den interssanten Schleifchen-Frisuren, hat sich jetzt einmal mehr zweideutig über ihre Sexualität geäußert.

Bekannt war vorher schon, dass sie sowohl in Frauen als auch in Männer verliebt war und sich, wie so viele, “nicht einordnen möchte”.
In einem neuen Interview verkündet sie, dass sie unsicher ist, was ihre Sexualität angeht und weist auf die Lyrics ihres Songs “Poker Face” hin, wo sie an einer Stelle erst “He’s got me like nobody” und später “She’s got me like nobody” singt.
Erst die fehlenden Hosen und jetzt das! Ihre Ehrlichkeit in allen Ehren, aber der Presse solche Statements zu geben wird die Verwirrung verfliegen lassen.
Ansonsten gibt es da ein ganz schönes Wort, das mehr benutzt werden sollte und für das es bisher wenig prominente Vorbilder gibt: Bisexuell.
◆ Auf Afterellen.com fand sich heute die Meldung, dass der LWord Spin-Off “The Farm” nicht von Showtime, dem Heimatsender von The LWord, gesendet und finanziert werden wird. Warum genau, ist bisher nicht klar.
Aus irgendeinem Grund macht es mich nicht traurig das zu hören, obwohl ich Afterellen zustimmen muss, wenn sie sagen, dass es eine ganz brilliante Idee war, eine Serie so enden zu lassen, dass sie im Spin-Off fortgesetzt wird, der es dann sie ins Fernsehen schafft.
Gut gemacht, Ilene!
Wer von euch die letzte LWord Staffel gesehen hat, dem möchte ich jetzt ans Herz legen es NIE zu tun!
Glaubt mir, ihr wollt beim Ende der fünften Staffel bleiben, ihr wollt die sechste nicht. Ihr wollt dieses Trauerspiel nicht mit ansehen!
Was red ich. Ihr macht es ja doch.
◆ Achja. Ellen hat mit Kate Perry “I kissed a girl” gesungen und Kate erinnerte sich nicht an ihrer Lyrics.
Daumen hoch!
Achtung, weder Ellen noch Kate singen im folgenden Video auch nur ansatzweise gut.
◆ Last but not least:
Schauspielerin Clemetine Ford, den meisten besser bekannt als Tochter von Cybill Shepherd und für die LWord-Freaks eher unter “Molly”, hat diese Woche den großen Schritt gewagt und sich öffentlich geoutet.

Schon vor einigen Wochen hatte das US-Magazin DIVA getitelt, dass Ford lesbisch oder zumindest bi war, was sie wenig später gegenüber “TV Daily” zurückzog. Sie habe sich nicht geoutet und wollte sich nicht in eine Schublade stecken lassen.
Jetzt, endlich (und nicht wirklich überraschend), sagte die gute der Zeitschrift Advocate:
“I am gay. “I just wanted there not to be this big emphasis on it.”
(”Ich bin lesbisch. Ich wollte nur nicht, dass es so eine große Gewichtung bekommt.”)
Das ganze Interview gibt es hier.
Willkommen Miss Ford. Und viel Spaß!
Wer nicht warten kann sich Ford in The LWord anzusehen, kann sich jetzt schon einmal die fünfte LWord-Staffel bei Amazon vorbestellen, die DVDs am 19.6. im Briefkasten haben (meinem Geburtstag! Zufall?) und genießen. Denn die Staffel ist endlich mal wieder gut.
Und das war es für heute. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und wenn ihr News habt, die ihr hier sehen wollt, seid ihr jederzeit dazu eingeladen uns zu mailen
Leisha Hailey in Pilotfolge von The L Word Ableger-Show
15. Januar 2009 von Anja
Abgelegt in Entertainment, Featured
Diesen Sonntag läuft in den USA die sechste und damit letzte Staffel von The L Word an. Produzentin Ilene Chaiken plant jedoch schon etwas Neues: Im vergangenen Dezember hat sie eine Pilotfolge für eine mögliche Nachfolge-Show der erfolgreichen Fernsehserie The L Word abgedreht. Konzept des Pilots ist, dass die Rolle der Alice Pieszecki - dargestellt von Leisha Hailey (die gerade mit der Band Uh Huh Her auf sich aufmerksam macht) - festgenommen wird und im Gefängnis landet. Auch Melissa Leo, ihrerseits ebenfalls L-Word-Darstellerin, und X-Men-Schauspielerin Famke Janssen waren beim Shoot des Pilots dabei. Ob die drei später auch in der Serie mitspielen werden, ist derzeit wohl noch offen.
The Round Up
Heute besonders nervig:
Der Typ unten beim Theater, der seit 7 Uhr seine Wald und Wiesen-Lieder auf der Gitarre übt und ab und an einen kläglichen Gesangsversuch startet.
Wenn sich da gleich noch einer neben stellt und Hesse aufsagt, fliegen Vasen aus dem Fenster.
Das hat man davon, wenn man in die Hauptstadt zieht.
Die guten Neuigkeiten zuerst:
Britney Spears wird NICHT die Hauptrolle im Remake von “Faster Pussycat! Kill Kill!” spielen. Aber der Film, den sich der gute Quentin Tarentino vorknöpfen wird, hat so schon mal genug Presse bekommen.

Jemand, der schon genug Presse hat: Lindsey Lohan.
Die will ihre (magersüchtige) Freudin Samantha Ronson wohl ehelichen.
Wie hat meine Kollegin gestern so schön gesagt?
“Wen störts?! Hauptsache ist doch, dass sie lange Zeit mal nicht festgenommen worden ist.”
Word.
Das “Traumpaar” hat sich zumindest neulich in einem Club kräftig darüber amüsiert, dass Tila Tequila eine Frau abgeschleppt hat.
Ich weiß nicht, was ich gruseliger finden soll. Tila Tequila oder ihre Sexualität.
Vielleicht ist es auch beides in Verbindung.
Zumindest bleibt sie uns das jetzt erstmal erspart, weil unsere geliebte Quietschkommode sich dazu entschieden hat keine neue Staffel von “A shot at love” zu drehen.
Dafür hat MTV aber versprochen, dass es einen Ersatz für sie geben wird.
Ich vertraue da ganz auf MTVs Gespür für grausame Sendeformate und deren Teilnehmern. Es kann nur schlimmer werden!
And now..
Ich weiß, dass Stef mir den Kopf abreißen wird, aber…ich FREU mich auf Weihnachten!
So stell ich mir doch ein perfektes Fest vor: drei leichtbekleidete Frauen, die sich im Sand wälzen und prügeln. Wuhu!
(Wer das jetzt als Ironie verstehen will, darf das gerne tun. Muss er aber nicht!
Brahahaha…)
Das Gute? Es gibt ein Xena und Gabrielle Revival!

Naja, so gut wie eines.
Wisst ihr noch? “Damals”?
Alte Zeiten, das bringt uns zu…genau, Illene Chaiken!
Die ist nämlich einen Schritt weiter, was ihren Plan die Weltherrschaft an sich zu reißen angeht.
Ah. Stimmt! Weil die ständige Erwähnung von Ourchart.com nicht wirklich Werbung war und Shane als Boss-Model ja auch eine vollkommen erfundene Marke repräsentiert hat.
Entweder halten sie uns wirklich für doof oder hoffen, dass wir die Staffeln 2,3 und 4 schon längst verdrängt haben. Ja. Besser wäre das.
Besonders lustig dieses Mal: Die Schweizer.
Die Bergbahnen haben im Skigebiet Airolo für sich mit einem Bild geworben, auf dem zwei Frauen sich küssen - das allerdings nur in Italien. Für die Schweizer war das zuviel, die haben nur die “entschärfte” Version zu sehen bekommen, in der sich die Frauen lediglich umarmen.
Mh..
Und so sieht das besagte Bild aus:
Der Artikel ging überigens so weiter:
…gibt es wirklich Produkte, die sich NUR an Lesben und Schwule, aber nicht an Heteros wenden?
Nur so ein Gedanke.
Und wo wir schon dabei sind: MICH stört der ganze heteronormative Mist in der Werbung.
Aber mich fragt ja wieder keiner.
Ganz zum Schluß:
Ja, es ist wahr, es wird eine deutsche Version von afterellen.com geben.
Mehr dazu, wenn es soweit ist.
Bis dahin, freut euch drauf, fahrt Ski, heiratet, schlagt und küsst euch, kurz: Macht irgendwas total lesbisches!















