Der Sturm kommt!

10. April 2009 von Charly  
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Oh mein “Gott”. Es tut mir ja so herzlich Leid.

Klickt den Link, seht euch das Video an. Ernsthaft. Tut es!
(Leider gibt es gerade kein Video, dass ich hier einfügen könnte. Falls doch, postet bitte.)

Es ist schlimm, dass manche Menschen noch so denken, dass sie sich ernsthaft von uns bedroht fühlen, dass jemand wirklich glaubt, dass wir jemandem schaden, nur weil wir uns nicht in das andere Geschlecht, oder uns nicht in Geschlechter, sondern Menschen verlieben.
Es ist traurig und dieses Video unfreiwillig komisch.

Und ich glaube, dass ich eben noch ein bisschen lesbischer geworden bin.

Ein Buffybaby!

31. März 2009 von Charly  
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Ich bin für gewöhnlich niemand, der hysterisch anfängt zu kreischen, wenn ich ein Baby sehe, geschweige denn einfach nur mitgeteilt bekomme, dass irgendwo eines das “Licht der Welt” erblickt hat.
Aber diese News sind so süß, dass ich sie einfach mit euch teilen musste.

Unsere Lieblingshexe Willow aka Alyson Hannigan hat am 24. März ihr erstes Kind von Ehemann Wesley aka Alexis Denisof zur Welt gebracht.

Das ist jetzt eher semi-niedlich, gebe ich zu. Was ich aber tatsächlich sowas ähnliches wie “putzig” fand, war der Fakt, dass das Baby am gleichen Tag geboren wurde wie ihre Mutter.
Das Beste zum Schluß: Es ist ein Mädchen!
Über den Namen Satyana kann man sich, wie über jeden anderen Hollywoodbabynamen, natürlich streiten.
Muss man aber nicht, besser als “Apple” oder “Brooklyn” ist er allemal.

Und ich bin fast soetwas wie entzückt.

Als kleines “Es ist Dienstagnachmittag, draußen scheint die Sonne, aber ich muss drinnen hocken” -Extra, hier nochmal Alyson im Februar bei Ellen.

Lovely Saturday: The Rachel Maddow Edition

28. März 2009 von Gastautorinnen  
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by MeL
MeL schreibt für ihren Blog Everything MeL,ihre Wesite über Ellen DeGeneres und andere schwul-lesbische Internetprojekte.
Für kweens schreibt sie heute über ihre (und unsere) neuste Liebe, neben Ellen: Rachel Maddow.

Seit Anfang des Jahres habe ich eine neue Abendbeschäftigung – amerikanische Politik. Dabei geht es nicht nur um Herrn Obama und Frau Clinton und die Frage, wie viel Geld die amerikanischen Autofirmen vom Staat noch bekommen oder die Manager von AIG wieder zurückzahlen müssen. Dafür könnte ich auch Tagesschau gucken. Nein, ich habe inzwischen die Bekanntschaft mit diversen Senatoren und Gouverneuren (meistens Demokraten, aber auch einigen Republikanern) gemacht, kenne die Details von Obamas „stimulus package“ besser als die von Frau Merkels Konjukturpaketen 1 bis n, und könnte inzwischen vermutlich auch besser erklären, wie in den USA ein Gesetz zustande kommt, als hier in Deutschland (und ich habe das studiert!).

Schuld ist – wie könnte es anders sein – eine Frau: Rachel Maddow. Die moderiert eine tägliche Nachrichtensendung auf dem amerikanischen Kabelsender MSNBC mit dem originellen Namen „The Rachel Maddow Show“, in der sie sich mit all den oben aufgezählten Dingen beschäftigt. Und dem Internet und iTunes sei Dank gibt es diese Show auch als Podcast und steht damit auch Zuschauern außerhalb der USA zur Verfügung.

Regelmäßigen Leserinnen von AfterEllen.com ist Rachel Maddow natürlich ein Begriff, aber so manche wird sich wahrscheinlich immer noch fragen, was an der Dame so besonders ist, dass auch so viele Nicht-Amerikanerinnen ihr nach und nach verfallen. An einer „intellektuellen“ Antwort auf diese Frage habe ich mich schon einmal in diesem Blog-Post versucht. Aber wenn das noch nicht genug gewesen sein sollte, dann fahren wir eben jetzt die schweren Geschütze auf, soll heißen Bilder und Videos. Und ich bin mir seeeeehr sicher, dass hier für jede etwas dabei ist.

Rachel Maddow, wie ihre Fernsehzuschauer sie täglich erleben: im Hosenanzug, gestylt, mit Make-up und Kontaktlinsen.

Was der Zuschauer nicht sieht: Zum Hosenanzug soll sie gern Turnschuhe trage, z.B. solche wie im folgenden Bild:

Rachel bei einer Pressekonferenz, zwar auch mit Kontaktlinsen, aber dafür ohne Hosenanzug.

„Oben ohne“ sieht man sie jedoch eher selten, denn eines ihrer Markenzeichen ist (neben einem scharfen Verstand, Scharfzüngigkeit, einer herrlichen Ironie und einem großartigen Lachen) ihre schwarze Brille, wie z.B. hier:

Oder hier:

(Hatte ich das großartige Lachen schon erwähnt???)

Aber genug der „unbewegten“ Bilder, denn noch viel besser ist es natürlich, Rachel „in action“ zu erleben.

So wie hier bei einem Auftritt in der Talkshow „The View“, in der sie ganz unbefangen u.a. über ihr Coming Out spricht. (Ach ja, bei wem die Nachricht noch nicht angekommen ist: Sie ist eine von uns! ;-))

“I’m a big lesbian who looks like a man.” Wie sollte frau sich nicht in eine Frau verlieben, die so etwas von sich selbst behauptet, und zwar im amerikanischen Fernsehen?

Natürlich gibt es Leute, die das ganz anders sehen. Insbesondere wohl die, die Rachel in ihrer Show aufs Korn nimmt. Wie die Moderatorin von „The View“ so schön sagt: „She’s taking no prisoners.“ Wahrlich nicht, wie ein Ausschnitt aus ihrer Show zeigt:

Nach diesem Clip habe ich mir in Gedanken eine kurze Notiz gemacht: Niemals Rachel Maddow in die Quere kommen, und nie, nie, nie, niemals behaupten, sie hätte nicht richtig recherchiert.
(Auf Englisch klingt das irgendwie besser: Note to self - Never piss off Rachel Maddow, and never, never, ever tell her that she didn’t get her facts right.)

Denn abgesehen davon, dass die Dame hochintelligent ist und mit höchsten akademischen Würden dekoriert (u.a. mit Abschlüssen in Stanford und Oxford und einem Doktortitel), soll sie auch ein wahrer „Workoholic“ sein und sich auf ihre Sendungen immer sehr gut vorbereiten, wie z.B. auf diesem Bild:

Da bleibt nur zu hoffen, dass ihr wenigstens noch ein bisschen Zeit für ihre Leidenschaft bleibt: Cocktails zu mixen.

So wie letzte Woche in der Show von Jimmy Fallon:

(A “mean dork” about cocktail making? How adorkable! ;-))

Oder hier für das New York Magazine:

Oder auch mal in ihrer eigenen Show:

Hochintelligent, witzig, erfolgreich, außerdem charmant und sexy auf eine Art, die sogar heterosexuelle Frauen zum Schwärmen bringt, und gute Cocktails kann sie auch noch mixen - Rachel Maddow scheint einfach zu gut um wahr zu sein. Und tatsächlich, einen kleinen Makel gibt es, zumindest in den Augen ihrer leidenschaftlichsten Verehrerinnen: Die Dame ist vergeben! Seit über 10 Jahren lebt sie mit der Künstlerin Susan Mikula zusammen.

Schön für die beiden, aber trotzdem: Schade eigentlich.

Das Aus für “Callica”

4. November 2008 von Charly  
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Wer auch immer von euch sich darauf gefreut hat, dass bei Greys Anatomy eine Lesbenstoryline endlich mal als mehr, als ein Rating-push behandelt werden wird, wird jetzt sehr enttäuscht sein. Sogar sehr.
Denn nicht, wie immer im Gespräch, Katherine Heigl (Izzie), sondern Brooke Smith (Erica Hahn) wurde entlassen. Wie es aussieht, sogar ohne entsprechende Storyline. Die Folge die diesen Freitag in den USA läuft, wird die letzte mit ihr sein.
Und das gerade, nachdem sie erst letzte Woche endlich Blätter sehen konnte!

Was sagen wir dazu?
Haben wir es erwartet?
Erwartet, dass irgendein Idiot wieder ein Problem damit hat, dass zwei Frauen sich lieben?
Wie? Nein, wie könnten wir!

Das ganze Interview könnt ihr jetzt hier lesen:

by Michael Ausiello

Grey’s Anatomy fans: The show has parted ways with a female doc who is blonde, beautiful, outspoken – and not Katherine Heigl. It’s Brooke Smith. As in Dr. Erica Hahn. As in one half of Callica, Grey’s first-ever significant gay couple. And that’s only half the story. I’m told this was not Shonda Rhimes’ decision but rather an order that came down from the network. (ABC declined to comment.) According to one Grey’s source, the suits “had issues” with both the explicit direction Callica was taking (think: undiscovered country, south of the border, etc.) and, more importantly, with the Hahn character in general. Basically, they didn’t like her and wanted her gone ASAP. But how soon? And what does this mean for Callica? Keep yourselves braced, because the shocks don’t stop in the following Q&A with the sublime Ms. Smith. She deserves better treatment than this, and next go-’round, here’s hoping she gets it.

AUSIELLO: What the hell happened?!
BROOKE SMITH: I was very excited when they told me that Erica and Callie were going to have this relationship. And I really hoped we were going to show what happens when two women fall in love and that they were going to treat it like any heterosexual couple on TV. And so I was surprised and disappointed when they just suddenly told me that they couldn’t write for my character any more.

That’s all they said?
-Yes. Frankly, it was you that warned me this might happen on the red carpet back in July. You said [sometimes networks get cold feet] with gay relationships. And I was so naive. I’m like, “It’s 2008.” But I’m starting to realize that not everyone feels the way I do. (Scroll down to watch our now-infamous exchange.)

Did you get the feeling that the story was making people nervous?
-No. At work I had no sense of it. And more fans seemed to like it than not. I don’t think I’m ever going to know [why this really happened].

When did you find out?
-I found out in mid-September soon after shooting the monologue that aired last week where Erica has the revelation that she’s gay. They even came down and told me it was a great scene…one of the best they ever shot on the show. So I was really, really shocked. I was floored when they told me [I was being let go]. It was the last thing I expected. In fact, when they told me I asked, “When is this happening?” And they said, “The [next episode] is your last,” which is the one that airs this Thursday. So it was very sudden.

Wait a second – your last episode is this Thursday?
-Yes.

How are you written out?
-I’m not written out. My final scene is just me heading to my car. I honestly don’t know what happens in the next episode. I heard not much. [Quick sidebar: This sheds new light on Mary McDonnell's arrival next week as a top cardiac doc.]

Who broke the news to you?
-Shonda.

I’m hearing that this wasn’t her decision, but rather ABC’s.
-You know, I have to tell you, I got that feeling. I don’t know for sure, but it definitely seemed like [Shonda's] hands were tied. That was just my gut.

Did she seem upset?
-She did seem upset. I wasn’t having a very good week that week. I was like, “Oh, god, what is it with this business?!” And she said, “No, no, no. You are such a great actress. We love you.” It seemed like some decision came down from above. It didn’t feel like it was her.

What was Sara Ramirez’s (Callie) reaction?
-She was shocked. I’m the one who told her. It took her a few days to get back to me because she was surprised. It was surprising to everybody.

Were you happy with the direction the storyline was taking?
-You know, I was starting to get there, yeah. I was personally a little impatient with the gay panic, but it was more Callie’s thing anyway. I think Dr. Hahn was sort of figuring it out.

What did you think about Callie going to Mark to get pointers on exploring the “undiscovered country.”
-It was a little icky. If you’re a women, don’t you know how to please yourself? But they seemed to be okay with that one.

How are you doing with all this?
-It’s actually never happened to me before. I never had a moment where I thought I did something wrong. I was just really surprised. I just moved my entire family to L.A., so it was kind of like, “What?” But for some reason I feel like I’m fine. I feel like I’m going to be okay.

Source

The Round Up

11. August 2008 von Charly  
Abgelegt in Round Up

Heute besonders nervig:
Der Typ unten beim Theater, der seit 7 Uhr seine Wald und Wiesen-Lieder auf der Gitarre übt und ab und an einen kläglichen Gesangsversuch startet.
Wenn sich da gleich noch einer neben stellt und Hesse aufsagt, fliegen Vasen aus dem Fenster.
Das hat man davon, wenn man in die Hauptstadt zieht.

Die guten Neuigkeiten zuerst:
Britney Spears wird NICHT die Hauptrolle im Remake von “Faster Pussycat! Kill Kill!” spielen. Aber der Film, den sich der gute Quentin Tarentino vorknöpfen wird, hat so schon mal genug Presse bekommen.


Jemand, der schon genug Presse hat: Lindsey Lohan.
Die will ihre (magersüchtige) Freudin Samantha Ronson wohl ehelichen.
Wie hat meine Kollegin gestern so schön gesagt?
“Wen störts?! Hauptsache ist doch, dass sie lange Zeit mal nicht festgenommen worden ist.”
Word.
Das “Traumpaar” hat sich zumindest neulich in einem Club kräftig darüber amüsiert, dass Tila Tequila eine Frau abgeschleppt hat.
Ich weiß nicht, was ich gruseliger finden soll. Tila Tequila oder ihre Sexualität.
Vielleicht ist es auch beides in Verbindung.

Zumindest bleibt sie uns das jetzt erstmal erspart, weil unsere geliebte Quietschkommode sich dazu entschieden hat keine neue Staffel von “A shot at love” zu drehen.
Dafür hat MTV aber versprochen, dass es einen Ersatz für sie geben wird.
Ich vertraue da ganz auf MTVs Gespür für grausame Sendeformate und deren Teilnehmern. Es kann nur schlimmer werden!

And now..


Bitch Slap - Trailer

Ich weiß, dass Stef mir den Kopf abreißen wird, aber…ich FREU mich auf Weihnachten!
So stell ich mir doch ein perfektes Fest vor: drei leichtbekleidete Frauen, die sich im Sand wälzen und prügeln. Wuhu!
(Wer das jetzt als Ironie verstehen will, darf das gerne tun. Muss er aber nicht!
Brahahaha…)
Das Gute? Es gibt ein Xena und Gabrielle Revival!


Naja, so gut wie eines.
Wisst ihr noch? “Damals”?


Das waren noch Zeiten.

Alte Zeiten, das bringt uns zu…genau, Illene Chaiken!
Die ist nämlich einen Schritt weiter, was ihren Plan die Weltherrschaft an sich zu reißen angeht.

“In der letzten L-Word Staffel werden Marken und Produktnamen, anders als in den anderen Staffeln eine große Rolle spielen und teil des Plots sein.”

Ah. Stimmt! Weil die ständige Erwähnung von Ourchart.com nicht wirklich Werbung war und Shane als Boss-Model ja auch eine vollkommen erfundene Marke repräsentiert hat.
Entweder halten sie uns wirklich für doof oder hoffen, dass wir die Staffeln 2,3 und 4 schon längst verdrängt haben. Ja. Besser wäre das.

Besonders lustig dieses Mal: Die Schweizer.
Die Bergbahnen haben im Skigebiet Airolo für sich mit einem Bild geworben, auf dem zwei Frauen sich küssen - das allerdings nur in Italien. Für die Schweizer war das zuviel, die haben nur die “entschärfte” Version zu sehen bekommen, in der sich die Frauen lediglich umarmen.
Mh..

“Die Botschaft ist laut Angaben der PR-Agentur auf beiden Bildern die selbe: Im Wintersportgebiet von Airolo könne man die Reinheit der Gefühle erleben”

Und so sieht das besagte Bild aus:


Hm!

Der Artikel ging überigens so weiter:

“In der Tat haben Werbekampagnen für Schwule und/oder Lesben für Produkte und Dienstleistungen, die sich auch an Heterosexuelle wenden, das Problem, daß sie bei Heterosexuellen eventuell nicht gut ankommen.”

…gibt es wirklich Produkte, die sich NUR an Lesben und Schwule, aber nicht an Heteros wenden?
Nur so ein Gedanke.
Und wo wir schon dabei sind: MICH stört der ganze heteronormative Mist in der Werbung.
Aber mich fragt ja wieder keiner.

Ganz zum Schluß:
Ja, es ist wahr, es wird eine deutsche Version von afterellen.com geben.
Mehr dazu, wenn es soweit ist.
Bis dahin, freut euch drauf, fahrt Ski, heiratet, schlagt und küsst euch, kurz: Macht irgendwas total lesbisches!

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