Musikalischer Sonntag - The Butchies
26. Juli 2009 von Stef
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The Butchies are a lesbian queercore band from Durham, North Carolina, that existed from 1998 to 2005, and are currently on a hiatus.
Das ist der erste Satz auf der Wikipedia Seite für diese Band. Queercore. Genres mit Core im Namen waren mir immer etwas suspekt. Wie dem auch sei…

Kaia Wilson, die Gitaristin und Melissa York, die Trommlerin, kennen wir noch aus Team Dresch. Team Dresch gefielen mir persönlich besser als jetzt The Butchies, doch nichtsdestoweniger habe ich auch The Butchies gerne gehört. Im Grunde sind diese beiden Bands auch musikalisch nicht wirklich zu vergleichen. Während Team Dresch noch sehr punkbeeinflusst waren sind The Butchies deutlich poppiger und eingängiger.
Und nun erinnern wir uns bitte lachenderweise an Dana und Alice (The L Word, S02E09) im Sexshop. Im Hintergrund hören wir Send me you von The Butchies.
Hört einfach mal rein. Wie wäre es mit …. hmmm, ah, “Trouble”?
Oder “The galaxy is gay“?
Musikalischer Sonntag - Kaki King
31. August 2008 von Stef
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Alter Falter. Jetzt lese ich gerade Charly’s Liste mit lesbischen Musikerinnen (meine ist sehr kurz
) und denke, what the heck? Kaki King? Aber Hallo. Ja.
Hätte nicht gedacht das ich nach dem durchsoffenen (Hochzeits)Wochende noch zu Begeisterungsstürmen am Sonntag fähig bin, aber auch dazu: Ja.

Schon seit längerem ist Kaki King eine meiner absoluten Lieblingsmusikerinnen. Dabei tu ich mich häufig schwer mit reinen Instrumentalsongs, wobei sich auf den nachfolgenden Alben einige Textzeilen eingeschlichen haben. Besonders bei Ihrem aktuellen Album, Dreaming of Revenge, verfolgt sie eine neue Richtung: Poppiger, mit Gesang und die Gitarre rückt etwas in den Hintergrund.
Jedesmal wieder schaut es für mich so aus, als würde sie auf einem Klavier spielen, einfach eine ungewöhnliche und faszinierende Art die Gitarre zu spielen. (Zumindest für mich, wo ich selbst so musikalisch bin wie ein Presslufthammer.) Auch wenn der Song in diesem Clip keiner ihrer Besten ist. Einfach mal in “Everybody Loves You”, ihrem ersten Album, reinhören, speziell: Happy as a dead pig in the sunshine!
So, und da ja auch ich gerade eben erst herausfinden musste das sie eine offene und stolze Lesbe ist, will ich diesen Artikel nicht vorenthalten: Kaki King reigns in her instrumental empire.
Am 22. September ist sie in Berlin und am 23. spielt sie in Hamburg, für wenig Geld, in der Prinzenbar!
In das neue Album kann mensch auf Ihrer myspace Seite reinhören.
Musikalischer Sonntag – Peaches
10. August 2008 von Stef
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Letzten Sonntag bin ich leider alkoholbedingt ausgefallen, dafür heute:
Peaches the penisdoctor.
Rock The Shocker!
Vergesst Peaches nicht! Den Musikalischen Sonntag heute nutze ich um euch an Merrill Nisker zu erinnern.

Am 11. September 2006 habe ich Peaches einmal live sehen dürfen.
Es war ein wahnsinniges Konzert, gleichzeitig aber auch eines meiner schrecklichsten.
Es war ein Montag und sollte laut Karte um 22 Uhr anfangen (Einlass war um 21 Uhr). Denkste! Ich mein, mensch kennt das ja. Konzerte beginnen nie pünktlich, nie. Nunja, als es dann endlich los ging, und da hab ich schon die Zeit aus den Augen verloren, eröffnete natürlich erst der support, PLANNINGTOROCK.
Irgendwie geil, aber sehr abgefahren, vor allem auf der Bühne. Nach dem sie ihre Show, mit samt ihrer lustigen Hüte und dergleichen, abgezogen hat, brauchten die Techniker ewig um die Bühne um zu bauen, zumindest kam es mir so vor.
Kann aber auch daran liegen das ich mit meinen Gedanken bei meinem Heimweg war. Wenn man unter der Woche, nachts in einen eher entlegenen Stadtteil muss, gleicht das einer Odyssee. Und am nächsten Tag zur Arbeit.
Aber es hat sich gelohnt, den Peaches war genial, als Sängerin, Entertainerin mit abgefahrenen Outfits und toller Band, und als penisdoctor, mit einem riesigen, aufblasbaren Phallus auf der Bühne.
Zur Zeit sieht es wohl schlecht aus mit Shows in Deutschland, aber haltet die Augen auf, ein mal auf einem Peaches Konzert gewesen zu sein kann nicht schaden. Und so lange, kramt die CD’s wieder raus oder stürmt den nächsten Plattenladen.

Muss ich noch irgendwas zu Peaches sagen? Ich glaube nicht. Anschauen, anhören … tanzen!
Achso und noch was: Spielt unbedingt hit it hard! Und noch viel wichtiger, tobt euch hier mal so richtig aus: Fatherfucker.net
Hörbeispiele, wie immer bei Myspace!
Are the motherfuckers ready for the fatherfuckers, No?
Musikalischer Sonntag - Amanda Palmer
27. Juli 2008 von Stef
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Da diese atemberaubende Frau bald in meiner Stadt spielt und ich mir (so fern ich noch Karten bekomme) das nicht entgehen lassen werde, jetzt schon völlig aufgeregt bin und ich diese Anspannung irgendwo lassen muss, handelt der heutige Sonntag von ihr: Amanda Palmer.
Als Mitglied von „The Dresden Dolls“ ist sie bekannt geworden. Mit ihrem Kollegen Brian Viglione kreiert sie eine Mischung aus Punk, Rock und Kabarett in ihrer Musik. Unterstrichen wird diese Extravaganz mit der Kleidung und dem Auftreten der Beiden. Solo wandelt sie auf ähnlichen Pfaden. Ihr erstes Soloalbum „Who Killed Amanda Palmer” wird vorraussichtlich im September 2008 erscheinen.

Amanda schreibt und singt viel über verschiedene Formen der Sexualität und bezeichnet sich selber als bisexuell („I figured out that I was bisexual when I was a teenager.“)

Außerdem ist Amanda Palmer, meiner Meinung nach, ein wunderbares Beispiel für eine wahnsinnige Schönheit, trotz behaarter Beine und Achseln! Und vorallem auch eine glaubwürdige Ausnahme in unserer von der momentanen Schönheitsnorm geprägten Gesellschaft.

Und da Amanda’s Musik für sich selbst spricht, halte ich jetzt einfach mal den Mund und schicke euch auf ihre Myspace Seite: Who killed Amanda Palmer? Besonders empfehlenswert ist Astronaut!
Und hier, Coin-Operated Boy von The Dresden Dolls:
Zum Schluss gibt es aber doch noch einmal die Tourdaten für Deutschland:
15. Aug 08 – Erfurt
19. Aug 08 – Hamburg
20. Aug 08 – Köln
12. Okt 08 – Berlin
13. Okt 08 – Dresden
14. Okt 08 – Heidelberg
21. Okt 08 – München
Musikalischer Sonntag - The Murmurs
15. Juni 2008 von Stef
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Ja, die Murmurs. Alternative Popmusik, wenn du so willst. Hier weiß ich immer gar nicht ob ich mich freuen soll das es sie nicht mehr gibt. Den Einerseits haben die beiden, Leisha Hailey und Heather Grody, sehr angenehme, dahin plätschernde Gitarrenpopmusik gemacht (Auch wenn das nun nicht so positiv klingt). Andererseits, wenn es die Murmurs noch gebe, wären wir wohl nie in den Genuss von Uh Huh Her gekommen. Und das wäre tatsächlich ein Verlust gewesen.
1991 hat es angefangen, als beide Schauspielstudentinnen waren. Zusammen nahmen sie ein eigenes Album auf und unterzeichneten 1994 einen Plattenvertrag. 1997 kamen zwei weitere Frauen dazu. Sheri Ozeki, als Bassistin und Sherri Solinger als Schlagzeugerin. In dieser Zeit kamen noch drei weitere Alben auf den Markt, Murmurs (1994), Pristine Smut (1997) und Blender (1998).
2001 wurden die Murmurs zu Gush, es gab neben Leisha und Heather drei weitere Musiker und die Musik entwickelte sich weiter in Richtung indie rock. Das selbstbetitelte, erste Album von Gush gab es nur auf den Konzerten zu kaufen.

Gush war einmal. Dafür gründete Heather (ehemals Growdy) Reid 2005 die Band Redcar und Leisha Hailey ist uns allen als Alice Pieszecki aus The L Word (2004) bekannt.
Außerdem erfreuen uns Leisha und Camila Grey seit 2007, mit ihre bisher besten Band. Meiner bescheidenen Meinung nach. Aber Uh Huh Her hatten wir an einem anderen Sonntag auch schon.
Zum Abschluss die obligatorisch Hörprobe. Für Gush und Redcar schicke ich euch mal zu Myspace, für The Murmurs hier zwei Youtube Clips:
The Murmurs – You Suck
The Murmurs - All I Need To Know
