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Lovely Saturday – Brie Larson

5. März 2016

Einige haben sich Montagmorgen nach den Oscars bestimmt gefragt, wer zum Teufel diese Gewinnerin als Beste Hauptdarstellerin ist. Brie Larson gewann für ihre Rolle in Room, einer Romanverfilmung von Emma Donoghue. Wir kennen die Gute allerdings schon viel länger, aus vielen Rollen. Vorangig natürlich dieser hier:

In der Serie United States of Tara (2009-2011), die wir noch immer bitterlich vermissen, spielte sie die Tochter der unter einer dissoziativen Identitätsstörung leidenden Tara (Toni Colette). Als Kate erspielte Larson sich nicht nur in Kostümen wie diesem Princess Valhalla-Dress im Internet einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Kate war auch sonst eine der tollsten Figuren der Serie, die den Umgang mit den diversen Persönlichkeiten der Mutter und auch allerlei anderen Schwierigkeiten meistert, so gut es eben geht.

In einem Nerd-Filmklassiker war sie außerdem vertreten: Für Scott Pilgrim vs the World castete man sie als Leadsängerin der gegnerischen Band.

In The Spectacular Now war sie neben Sailene Woodley zu sehen:

Kürzlich trat sie in Trainwreck die vernünftige, bodenständige Schwester von Amy Schumer auf.

Während sie für diese Rolle vorsprach, wusste sie übrigens gar nicht, dass es für Trainwreck war, wie sie Jimmy Kimmel beichtete:

Dem Showmaster erzählte sie in einem anderen Interview auch, dass sie von dem ganzen Super Bowl-Bohei ungefähr soviel versteht, wie wir:

Für Room gab es jetzt verdient den Golden Globe, SAG-Award und schlussendlich den Oscar. Der Film erzählt die Geschichte von einer jungen Frau, die mit 19 Jahren entführt und jahrelang von ihrem Entführer und Vergewaltiger in einem kleinen Schuppen gefangen gehalten wird. Von ihm hat sie einen fünfjährigen Sohn, mit dem sie im „Raum“ lebt. Dieser ist die ganze Welt des kleinen Jungen, der keine Vorstellung hat, in welch furchtbaren Realität er aufwächst. Weder Emma Donoghues erfolgreiches Buch noch das von der lesbischen Autorin selbst adaptierte Skript sind leicht zu verdauen. Selbst nach geglückter Flucht von Mutter und Sohn, sind beide nicht wirklich frei. Die Medien wollen Interviews, die ganzen Hintergründe und die Psyche der befreiten Mutter ist extrem angeschlagen.

Keine Geschichte für jede. Zum Glück lockern die süßen Interviews von Larson und ihrem On-Screen-Sohn Jacob Tremblay, die Stimmung wieder auf.

Über ihre Rolle in Room spricht sie mit diesen anderen großartigen Damen übrigens im Hollywood Reporter Roundtable. Eine Stunde lang ihr, Helen Mirren, Cate Blanchett, Kate Winslet und noch anderen zuzusehen und hören? Definitiv gut investierte 60 Minuten!

Was müsst ihr noch wissen? Wie Larson ihre Oscar-Feier erstmal auf Instagram in Converse dokumentierte.

Ein von Brie (@brielarson) gepostetes Foto am

Dass sie eine geheime Liebe für Typographie hegt.

UND dass sie erklärte Feministin ist.

Definitiv einer unserer Lieblinge! Herzlichen Glückwunsch, Brie!

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