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Lovely Saturday – Caitlin Stasey

13. Februar 2016

CaitlinSt

Die Australierin erfreut uns in den letzten Jahren immer mehr auf den Bildschirmen. Das extra Plus: Caitlin Stasey ist nicht nur eine attraktive und talentierte Schauspielerin, sondern auch eine engagierte queere Feministin – also known as Clairezilla.

In Melbourne geboren wuchs Caitlin Stasey hauptsächlich im Mittleren Osten auf, wo ihr Vater beruflich unterwegs war. Trotzdem ihre Eltern nicht religiös sind, war sie auf katholischen Schulen. Aufgrund der Körper-/Sexfeindlichkeit wendete sie sich später vom Christentum entschieden ab.

Früh hatte sie erotische Träume von anderen Frauen und, obwohl sie inzwischen in einer offenen Beziehung zu einem Mann lebt, würde sie sich immer noch als lesbisch bezeichen, am liebsten aber alle Labels ablehnen.

“Compartmentalizing myself only leads to condemnation & contradiction. I’m happier being fluid and I’m happier being honest.” – Caitlin

In Interviews und auf den sozialen Kanälen spricht sie immer wieder feministische Themen an. Dabei ist sie als erfolgreiche Schauspielerin selbstkritisch bis an die Schmerzgrenze.

If being a woman, by today’s standards, benefits you then you aren’t benefiting. You’re merely feeding back into a system that lets you down.

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit in einer Abtreibungsklinik spiegelt sich auch in der Rolle, in der ich sie in mein Herz geschlossen habe: als Claire in Josh Thomas‘ autobiografischer Dramedy Please Like Me, wo auch Hannah Gatsby spielt und mitschreibt.

Claire steht ihrem schwulen Ex Josh, dem sie selbst zum Coming-Out verholfen hat, seit nunmehr drei Staffeln loyal zu Seite. Und auch er unterstützt bei so schweren Situationen wie einer ungewollten Schwangerschaft.

Ihren größten Erfolg (nach Anfängen in der Dauer-Soap Nachbarn) hatte sie bisher in der märchenhaften Konstümserie Reign. Für die Rolle einer Hofdame von Mary Stuart (Adelaide Kane) schnürte sie sich in (und aus) Korsets und spielte reichlich queerbaiting aus. Als Mätresse des Königs ist sie zudem eine politisch einflussreiche Figur.

In All Cheerleaders Die hatte Caitlin eine tatsächlich queere Rolle und eine gruselige dazu. Das Problem sind dabei nicht die anderen Cheerleader, sondern dass die Mädels nach einem Autounfall als hungrige Zombies zurückkehren. Was sie aber nicht an süßen Küssen hindert oder daran in winzigen Dessous durch die Stadt zu laufen…

Wurde euch bei dem Trailer auch leicht übel? Baby-Caitlin knows how you feel.

Die Kleine neben Caitlin ist natürlich ihre Schwester – „the first funny girl I ever met & the reason I’ve always disbelieved the myth that women can’t be funny“. Caitlin selbst ist im Lustigsein mittlerweile auch ganz gut.

Stellt euch vor, ihr wärt in einer lesbischen Beziehung mit Caitlin Stasey – und wollt euch von ihr trennen! Was tun? Dieser kleine Kurzfilm gibt eine unkonventionelle Antwort:

Jetzt wird es etwas ernster: Caitlin beantwortet Fragen rund um Körpernormen und Selbstbewusstsein – und strippt dabei!

Dem Thema Körper hat sie auch ihr eigenes Webprojekt herself.com gewidmet. Zusammen mit zwei Freundinnen – „passionate feminists hoping to make the world a better place“ – präsentieren sie ehrliche Aktfotos und Interviews von Frauen in all ihrer Diversität.

Women – Love each other, support each other, defend each other. It comes at a greater cost to you to attack the women around you than it does to empower them.

Kuschliges Wochenende ihr Lieben!

… honestly, my days are spent trying to stay awake and trying to be funny. (x)

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