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Lovely Saturday – Carrie Brownstein

14. März 2015
CarrieB

via Twitter @Carrie_Rachel

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Die gute Carrie Brownstein kam bei Kweens bisher etwas kurz. Nur mit einem Wild-Flag-Musikvideo ist sie hier zu finden. Nicht dass es in den letzten zwei Jahrzehnten je ruhig um sie wurde, aber seit einigen Monaten überschlagen sich die Neuigkeiten geradezu. Eh wir zu den anderen Highlights kommen, erstmal ein Hurra auf die Sleater-Kinney-Reunion!

Im Januar erschien ihre neue Platte No Cities to Love, auf der die sich 1994 formatierten Riot-Grrrls so kraftvoll klingen wie damals. Und in der kommenden Woche sind sie endlich wieder in Berlin, am 18.3. im nicht ganz kleinen Huxley’s, gefolgt von ein paar anderen Europa-Gigs.

Ihr Promo-Clip zum Titeltrack ist auch so ein Fan-Fest für sich.

Natürlich ist Carrie Brownstein nicht nur als Musikerin erfolgreich. Mit Fred Armisen bildet sie das PortlandiaDreamteam (Idee, Script, Produktion, diverse Rollen, Musik) – in den mittlerweile sieben Staffeln gibt es unfassbar viele zitier-würdige Momente. Hier eine winzige Kostprobe.

In der nicht nur von uns gefeierten, unkonventionellen Familienserie Transparent spielt Carrie den wichtigen Part der besten Freundin von Gaby Hoffmann…

… und, als bräuchten wir noch einen Grund, sie zu lieben, ist Brownstein in der heiß erwarteten Highsmith-Verfilmung Carol dabei. Damit wird sie im kommenden Winter aber nicht zum ersten Mal im Kino zu sehen sein. Vorangegangen sind Indie-Flicks wie Some Days Are Better Than Others (2010).

Hier noch die latest News: Ende Oktober veröffentlicht Brownstein ihre seit 3 Jahren angekündigten Memoiren Hunger Makes Me a Modern Girl. Vielversprechend klingt die Ankündigung vom Penguin-Verlag:

… deeply personal and revealing narrative of Brownstein’s life in music, from ardent fan to pioneering female guitarist to comedic performer and luminary in the independent rock world … This book intimately captures what it feels like to be a young woman in a rock-and-roll band, from her  days at the dawn of the underground feminist punk-rock movement that would define music and pop culture in the 1990s through today.

In welche Richtung das Buch geht, kann man sich vielleicht im Gespräch von Brownstein mit Kim Gordon ausmalen. Letztere hat gerade ihre eigene Frauen-im-Musikbusiness-Memoir eher ironisch Girl in a Band betitelt.

Damit könnte ich nun einen separaten Lovely Saturday zu „Brownstein meets sexy blondes“ beginnen. In dem träfen sich dann zum Beispiel Natasha Lyonne, Aimee Mann und Amy Poehler…

 

Aber ich will gar nicht weiter von Brownstein höchstselbst ablenken. Sondern mit einem persönlichen Zitat von ihr schließen.

“You hear people referencing you or your music as something that really was formative for them, and it just makes you feel lucky, ‘cause that’s all you have in the end, you know? You want to pass something on.” (Bust-Titelstory)

Fröhliches Wochenende!

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