Musik

Musikvideo-Mittwoch: Hanne Kolstø

18. Februar 2015

2b24f46100cb6bdc-Parkteatret

Die Norwegerin Hanne Kolstø ist eine beeindruckend produktive Künstlerin. Am Freitag erscheint mit Forever Maybe nun ihr viertes Studio-Album in nur vier Jahren. Den zehn Tracks hört man die Eile nicht an. Über den Synthie-Sound singt Kolstø sanft-poppige Balladen. Wäre ihre Stimme nur etwas kräftiger, ich könnte die gleichermaßen nachdenklichen wie pulsierenden Lieder unendlich wiederholen.

Das aktuelle Video We Don’t See Ourselves von Vibeke Heide (alias Sentimeterfilm) ist wie geschaffen für unseren queeren Musikvideo-Mittwoch. Hier erkunden sich gegenseitig zwei Mädchen (Alma Kirsti Skolmen Kaafjeld und Hanne Kolstø selbst), mal auf Armlänge entfernt, mal bei der Kissenschlacht oder vertraulich nebeneinander liegend. Ebenso naiv-verspielt wie der Clip ist auch die eingängige Single.

Der Vorgänger-Clip derselben Regisseurin von 2013 zum Track One Plus One Makes One Out Of Two, der auf dem letzten Album Stillness And Panic zu finden ist, bebildert die besungene Liebessehnsucht auf etwas beängstigende Weise, doch das Happy End naht.

Die Kolstø-Heide-Trilogie vervollständigt La-la-la-la Lovesong vom zweiten Album FlashBlack (2012). Im Kontrast zum Titel gingen die beiden jungen Damen damals noch nicht so sanft miteinander um wie zuletzt. Oder sagen wir, es ist eine rauhe junge Liebe…

Vielleicht solltet ihr die Videos jetzt nochmal in chronologischer Reihenfolge gucken – oder gleich mal die durchweg sympathischen Alben hören. Derzeit tourt Hanne durch Europa, im April ist sie in Deutschland.

„… and after that I’m gonna write the fifth album. It’s going to be released next November. My goal is five records in five years. For now…“ (x)

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Tour im April
08.04.2015  Hamburg, Molotow Bar
10.04.2015  Berlin, Kantine am Berghain
11.04.2015  Muenster, Gleis 22
13.04.2015  Cologne, Blue Shell
14.04.2015  Munich, Kranhalle
16.04.2015  Heidelberg, Halle 02 (Club)
17.04.2015  Nuernberg, Club Stereo

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