Musik

Musikvideo-Mittwoch: Reptile Youth

13. November 2013

fear

Heute mal ausnahmsweise ein wenig „occult pop“ (Selbstbeschreibung) aus Männerhand und zwar von Reptile Youth. Das gleichnamige Debütalbum der Dänen hat schon so hübsche Single wie Fear (oben) hervorgebracht, auf der sich Remixe von Kasper Bjorke, Slow Hands and Broke Party Anthem finden. Noch faszinierender sind allerdings ihre Musikvideos. Das zu Fear entstand unter der Regie des isländischen Duos Ellen Lofts & Thorbjörn Ingason, die auch Over von Gus Gus in Szene setzen.

Vereinte nordische Kreativität sieht dann zum Beispiel so aus:

Auch der folgende Clip Morning Sun von John Londono lockt mit einem wahren Teaser-Bild, ist in seiner Gesamtheit dann doch etwas grenzwertig…

Für einen Track haben sich Mads und Espen ihre eigene Yoko Ono ins Boot geholt,  Selina Lannie singt dabei eigentlich den Part einer jungen Chinesin:

Der Song wurde in China geschrieben … dann kam dieses kleine chinesische Mädchen auf die Bühne und erzählte eine Geschichte, wie auf einem Poetry-Slam. Ich war wirklich beeindruckt von ihr. Dann kam diese Zeile in meinen Kopf: „Please be my Yoko Ono, for you I‘ll break up my band.“ Ich sprang also auf die Bühne, nahm ihr Mikrofon aus der Hand … Später kam sie dann aber zu uns. Sie hatte ein Buch dabei mit Gedichten, die sie uns vorlas – die waren sehr gut. Dann fingen wir an, zusammen ein Gedicht zu schreiben. Eine Zeile sie, eine Zeile ich. Irgendwann schrieb einer von uns: „Lass uns nicht mehr reden.“ Das Geschriebene wurde also halb Gedicht, halb Gespräch. (x)

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