Lovely Saturday Queer Life Serien

Lovely Saturday – Louise „Loo“ Brealey

17. November 2012

“I’d like every man who doesn’t call himself a feminist to explain to the women in his life why he doesn’t believe in equality for women.”  (x)

Als ich Anfang des Jahres damit angefangen habe, Sherlock zu gucken, habe ich viele Dinge entdeckt. Vor allem habe ich in meinem zartem Alter endlich verstanden, was „Fandom“ wirklich bedeutet. Auch wenn ich glaube, dass ich inzwischen noch bekloppter bin als vorher, möchte ich diese Erfahrung und dieses Wissen nicht missen. Und was hätte ich doch alles verpasst! Den ersten Tribut an Sherlock zollten wir in Form von Lara Pulver, Anfang des Jahres. Warum also nicht einen weiteren gegen Ende des Jahres?

Irgendeiner meiner Freunde wies mich danach darauf hin, dass es wieder typisch von mir sei die dunkelhaarige Schönheit, die die Domina spielt, erstmal dem rothaarigen Nerd vorzuziehen. Was soll ich sagen, ich kann ja auch nicht aus meiner Haut. Tatsächlich hat es Twitter gebraucht, bis ich die Großartigkeit entdeckt habe, die Louise „Loo“ Brealey verkörpert und verströmt. Heute also ein Post, gewidmet der Schauspielerin, die sich offen für Feminismus ausspricht, gerne und viel (via Twitter) flucht, viele wahre Dinge sagt und nebenbei noch eine ganz tolle Schauspielerin ist. All hail Sherlo..äh, Brealey!

“We are drowning in digitally altered images that mould our minds into seeing only one long-limbed, symmetrical ideal as beautiful. Strip clubs are a cool place to hang out. Police, juries and newspapers still blame women for getting raped. And we are run by an old boys’ network.” 

The Standard 07/11/12

 

Als Sonya in Uncle Vanya

Filme mit Brealey gibt es bisher kaum, ihrem CV zu folge, ist sie hauptsächlich auf Theaterbühnen zu sehen und ab und an in Fernsehserien. Wikipedia informiert hilfreich, dass sie bereits mit 14 das erste Mal auf einer Bühne stand und listet gleich noch ihre Arbeit als Produzentin, Writerin und Journalistin auf. Wenn man sich auf Brealeys eigener Website einmal umsieht, wird man mit weiteren Informationen über sie quasi erschlagen und gewinnt den Eindruck, dass diese Frau eigentlich alles schon einmal gemacht hat. Außerdem erfährt man, dass sie anscheinend Katherine Hepburn, alte Männer und Vorlesen liebt, dagegen Audrey Hepburn und das Wort metrosexuell nicht ausstehen kann. The more you know!

„Here’s a free hand-to-head-looking-serious-with-the-script-in-rehearsal shot. #TheTrojanWomen“

I’m not like Molly. But I’ve had plenty of Dirty Dancing-style „I carried a watermelon“ moments… Actually, I think Molly’s seen Dirty Dancing too many times; she’s longing for Sherlock to stride up and say, „Nobody puts Molly in the corner.“ Radio Times 15.01.12

Twittern tut die Gute auch schon seit einiger Zeit und das, siehe unten, durchaus amüsant. (einige der Bilder müssen, ganz twitterlike von unten nach oben gelesen werden. Andere nicht. Ihr bekommt das schon hin!)

„I think I use Twitter almost like I’m talking to myself and then forget people actually read it.“

 

(Sidenote: Amanda Abbington ist Martin Freemans Frau)

 

I don’t wax my pubic hair off. I don’t think working in a titty bar getting fivers shoved up your bum is empowering. And I’m bored of pictures of women in their smalls on buses with fuck-me mouths.

Guardian Jan 12

Bis ich Sherlock-Nachschub bekomme, halte ich mich derweil mit Elementary über Wasser und der Aussicht auf weitere, amüsante Tweets und Interviews mit Brealey. Erst vor ein paar Tagen twitterte sie, dass sie für einen Job eine Dauerwelle in den Wimpern hat legen lassen müssen. Was es nicht alles gibt. Vielleicht kommt ja auch irgendwann mal ein neuer Film mit ihr raus. Bis dahin: Schönes Wochenende, meine Lieben!

 

Do you like Twitter?
Twitter’s amazing because suddenly being on the telly is like being on stage: you get this immediate response and it’s really unusual. On Sunday [when the last episode of Sherlock aired], it was extraordinary. I got hundreds of messages and 18 marriage proposals.
Eighteen?!
Yes, mostly from young women.

Guardian Jan 12

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