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Trailer Galore: Jack and Diane

17. August 2012

 

Eine lesbische Werwolf-Romanze – was für ein Label! In diesem kleinen Indie-Film sind Thematik, Regie und Besetzung alle gleichermaßen vielversprechend. Da Bradley Rust Grey mich bereits mit The Exploding Girl (2009), einer leisen Sommergeschichte über ein unter Epilepsie leidendes Mädchen (Zoe Kazan), vollkommen mitgerissen hat, kann das neue Projekt mit seiner Frau So Young Kim (hier Produzentin) nicht so falsch liegen. Zumal er wieder aus der Teengirl-Perspektive erzählt. In der ursprünglich geplanten Besetzung mit Ellen Page und Olivia Thirlby, den BFFs aus Juno (2008), hätte daraus ein Traumfilm werden müssen. Doch auch Juno Temple (u.a. Kaboom, Cracks, St. Trinian und aktuell The Dark Night Rises) und die Elvis-Enkelin Riley Keough (derzeit in Magic Mike, zuvor in The Runaways) scheinen eine ausgezeichnete Wahl zu sein. Zudem wird ein Soundtrack der Isländer Múm beigesteuert. Und Kylie Minogue ist auch noch dabei, in einer wenig vorbildhaften Lesbenrolle.

 

Die schüchterne Diane und die burschikose Jack begegnen sich in New York und sind schnell Feuer und Flamme für einander. Nebenbei kämpfen sie sich durch den üblichen Teenager-Alltag. Ihre Liebe wird auf eine erste Probe gestellt, als bekannt wird, dass Diane bald nach Frankreich geschickt werde und Jack beginnt, abweisend zu reagieren. Die eigentliche Spannung scheint hier aber aus den Horrorelementen zu kommen: Sexuelles Erwachen wir mit düsteren Visionen verknüpft: Klauen, Haare, Innereien… Es kristallisiert sich die Frage, welches Geheimnis Diane verbirgt.

 „I just wanna, like, unzip my body and put you in there.“

Im Trailer wird viel angedeutet, aber noch mehr offen gelassen. Der folgende Filmausschnitt präsentiert die romantische Seite des Films.


UPDATE: Jack and Diane ist inzwischen bei Pro-Fun Media auf DVD mit deutschem Untertitel erschienen und kostet ca. 16 Euro.

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