Musik

Musikvideo-Mittwoch: Zoe.Leela

22. Februar 2012

Die Kreuzbergerin Zoe.Leela will mit ihrem Electro-Pop nicht einfach gute Laune verbreiten, sondern auch die Bedingungen des digitalen Lebens reflektieren. Entsprechend nannte sie den ersten Longplayer, der seit Freitag erhältlich ist, Digital Guilt (Motor/Rough Trade) und klinkte sich in die gute alte GEMA-Diskussion ein. Letzteres wurde leider von vielen Seiten als bloße Marketing-Strategie abgetan, dabei beschäftigen sie solche Themen schon länger. 2009 brachte sie ihre Debüt-EP mit dem reizvollen Titel Queendome Come auf dem Kölner Weblabel Rec72.net heraus – und damit unter Creative Commons-Lizenz im ersten Monat gleich 34.000 Mal unters Volk. Diese Vorgehensweise versteht sie durchaus politisch. Sie will gegen die soziale Schere, die sich auch im Musik-Business auftut, angehen. Aber keine Sorge auch musikalisch ist bei Zoe.Leela was zu holen; und mindestens zwei ihrer Videos sind einen Blick wert…

Die erste Single zur EP forderte Silence:

Zum Debütalbum, das weniger ruhig geraten ist, hier das Video Come On. Gedreht am Bahnhof Wahrschauer Straße: “Don´t forget the struggle and don´t forget the streets.”

Auf die Bühne zu gehen, sei für sie wie nach Hause kommen, bekennt Zoe.Leela im Interview. Nächste Gelegenheit, sie und ihre Live-Band eben dort zu erleben, ist die Record-Release-Show zu Digital Guilt am kommenden Freitag, den 24.2., im White Trash in Berlin-Mitte.

1 Kommentar

  • Reply ZOE.LEELA 18. August 2013 at 20:03

    … and dont forget your roots“. 5yr Plan. 🙂

  • Schreibe einen Kommentar