Eine Frau mit Humor, eine Frau mit Kurven, eine Frau, die völlig zurecht auf der Ausgabe der BUST mit der Cover-Story “Badass Babes” zu sehen war: Kat Dennings.
Was sollen wir sagen und überhaupt, WO sollen wir anfangen? Nehmen wir mal einen Ausschnitt aus längst vergangenen Tagen, ihre Gastrolle in einer Sex and the City-Folge, als die damals 14jährige ihren ersten TV-Ausftritt hatte:
Oder doch lieber mit einer Preview der heiß umstrittenen neuen Sitcom 2 Broke Girls, in der die mittlerweile 25jährige der Kellnerin Max Black so herrlich Leben einhaucht, dass es die reinste Freude ist?
Die Serie muss sich, zu recht, sehr viel Kritik gefallen lassen, nicht zuletzt wegen der teilweise rassistischen Witze, die Serienschöpfer Michael Patrick King, auch der Schöpfer von SatC, weiterhin verteidigt. Unter anderem mit dem Argument, dass er sich als schwuler Mann auch ständig Stereotypen ausgesetzt sieht. Da mag er recht haben, uns stoßen diese Jokes trotzdem mindestens genauso negativ auf, wie Witze über Schwule oder Lesben. Die Hoffnung bleibt, dass Patrick King aus seinen Fehler vielleicht doch noch lernt und wir nicht irgendwann ohne Dennings in dieser herrlichen Rolle auskommen müssen. Wir würden Blicke wie diese schmerzlich vermissen:
Und Sprüche wie diese:
Und damit scheinen wir nicht alleine zu sein. Erst letzte Woche gewann die Serie bei den Peoples Choice Awards den Preis für die beste neue Comedy-Serie.
Die Hoffnung für eine Serie wie diese, die mit Leichtigkeit den Bechdel-Test besteht und die von ihren beiden Hauptdarstellerinnen Dennings & Beth Behrs und deren Chemie lebt, bleibt. Schließlich sitzt unsere geschätzte, talentierte und vor allem witzige Liz Feldman mit unter den Writern. Die unserer Meinung nach witzigste Folge der Serie “And Hoarder Culture” (etwa: “Messie-Kultur”) stammte aus ihrer Feder.
Und abgesehen davon: Sie sind schon einfach süß zusammen, die Behrs und die Dennings…
Der BUST gab sie erst kürzlich ein wunderbares Interview, in dem sie sich nicht nur als Feministin “outet”, sondern auch noch ein paar andere, lustige und interessante Dinge von sich gibt. So wie:
“All women are sexy—-the end. And you can use that power if you want to, but there’s a certain even more powerful element to not using it; just leading with other things—- how smart you are, how funny you are. So I think that’s very empowering for women, and I think it’s really good for men to see a girl like that on TV.”
Und natürlich:
“The way I view feminism—-and I know there are a lot of different things going on—-but, at it’s purest form, to me, it’s very positive, supportive, nurturing, empowerment thing. I mean, God, who isn’t a feminist? If you don’t think women are as good as men, you’re not a good person.”
Das ganze Interview könnt ihr hier lesen. Und wenn ihr dann noch nicht genug von ihr habt, könnt ihr Kat bei Twitter folgen,wo sie Dinge twittert, wie wir sie auch von ihrer Rolle Max erwarten würden:
Und falls ihr mehr auf das Visuelle steht und keine Lust auf 2 Broke Girls habt (oder schon alles gesehn), gibt es noch genug Filme mit ihr. Der erste, der da einem einfällt, ist vielleicht nicht gerade Thor, aber alleine ihr dabei zuzusehen, wie sie als nerdige Wissenschaftspraktikantin Lines wie diese hier sagt:
“Ich riskiere nicht mein Leben für ein Praktikum!” (“I am not dying for 6 college credits!”)
macht den Film fast schon wert. Abgesehen davon: Natalie Portman.
Wer Indie-Filme mag, greift dann doch lieber zu Nick and Norahs Infinite Playlist, mit Michael “Paulie Bleeker” Cera:
die David Lynch Liebhaberinnen, besorgen sich den Lynch-Esken Film Daydream Nation in dem sie ihren Lehrer verführt…
und wer auf völlig abgedrehten, sexistischen Trash stehen sollte, holt sich House Bunny und sieht sie neben Emma Stone als…nunja…Bunny.
Zum Glück läuft sie nicht immer so rum, sondern ist auf vielen sehr schönen Aufnahmen zu bewundern, besondern im BUST-Cover-Shoot, in den Fängen von Jessica Chastain und in der Umarmung mit einer Säule… Man solle ja nicht behaupten können, ihre humorvolle Seite käme hier zu kurz.




















