Als ich Kate Winslet damals das erste Mal in Titanic gesehen habe, dachte ich, dass sie mit Sicherheit die schönste Frau der Welt sein muss! Jahre später denke ich das zwar nicht mehr genauso, aber ohne Frage zählt Kate Winslet immer noch zu den großartigsten, faszinierendsten Schauspielerinnen und anderen berühmten Frauen da draußen! Und jedes Mal, wenn sie etwas sagt, werden mir nach wie vor die Knie weich.
Her curves are proving popular – she’s topped a poll of the celebrity bodies women would most love to have. (via)
Kate ist eine der wenigen Stars, denen nur noch ein Award zum “EGOT” Titel fehlt, wie ihn zum Beispiel Audrey Hepburn und Whoopi Goldberg erhielten. Selbst für ihren Gesang hat Kate bereits einen Grammy erhalten. Ihr Gesangstaltent bewies sie zum Beispiel wie hier in diesem Ausschnitt aus Romance and Cigarettes:
Den Grammy gab es damals aber tatsächlich für ein Hörbuch im Jahr 2000.
Zu dieser Jahreszeit darf ihr Gesangsdebüt, das weihnachtliche Lied “What if”, natürlich nicht fehlen.
Da kann der fehlende Tony, den sie mit Broadwayaufführungen erlangen könnte, ja wirklich nicht so schwer zu erreichen sein.
Kate fliegen die Auszeichnungen ohnehin regelrecht zu (verdientermaßen)! Bei den letzten Emmys hat sie wieder abgeräumt; für die Golden Globes ist sie gleich in zwei verschiedenen Kategorien nominiert. Laut imdb hat sie bereits 41 verschiedenste Awards gewonnen und war 65mal nominiert. Und trotzdem freut sie sich immer noch über jeden Award:
Ich sag ja: Weiche Knie!
Den Oscar gab es 2009 für ihre Rolle in Der Vorleser, nominiert war sie für diesen Preis allerdings schon 1995 für Sinn und Sinnlichkeit. Alle wollen Kate. Dabei sind ihre Bodenständigkeit und ihr Unwillen, sich dem Magerdiktat in Hollywood zu beugen, legendär. Sprach sie doch schon nach Titanic davon, dass sie selbiger fast in die Magersucht getrieben hätte.
“There are two things in life I’ve never been offered: one is cocaine, the other is a body double.”
Und wusstet ihr, dass Kate Richard Bransons Mutter “BH-los” vor einem Feuer gerettet hat? Jap, sie rettet nicht nur sprichwörtlich Leben.
In einem Interview mit dem V-Magazine gab sie eine wundervolle Konversation zwischen ihr und ihrem Sohn zum Besten und warum es besser ist, in einer großen Stadt zu leben…und warum es ihr völlig egal ist, welche Sexualität er hat:
“I like being in the city. I like the diversity that my children are exposed to every day. I love the way their brains work. [My son] Joe turns to me the other day and says ‘One day I will have a girlfriend or a boyfriend, darling. Which would you prefer?’ And I said ‘My love, that would be entirely up to you, and it doesn’t make any difference to me.’ But that he knows! It’s a real privilege. Talk about the best education.”
Kate nicht zu lieben, fällt wahrlich sehr schwer. Aber warum sollte man das auch tun?
“I was the kid who never won the races. I never jumped the highest. I wasn’t on the list of the high-achieving. That wasn’t me, so winning the Oscar was like winning all the prizes in one single night that I never won as a kid. For me, it was an internal-fist-pumping moment of yes.”
Gerade hat sie eine Foundation, die sich für Autisten stark macht, gegründet. Namensgeber der “Golden Hat Foundation” war ein Gedicht von Keli, in dem ein Junge dank eines Hutes mit der Außenwelt kommunizieren kann und inspiriert hat sie ihre Synchronarbeit am isländischen Dokufilm “A Mothers Courage – The Sunshine Boy”. Unterstützend dazu gibt es eine Make Up-Reihe bei Lancome und den Bildband “The Golden Hat: Talking back to Autism” wo über 100 Stars alle denselben Hut tragen und mit Autisten posieren. Mit dabei sind u.a. Johnny Depp, DiCaprio und Jolie. Aber lasst sie doch selbst erzählen worum genau es sich handelt:
Das Buch wird dann nächsten April in den Läden stehen. Und jetzt präsentiere ich noch ein paar schöne Bilder von ihr. Als wenn irgendein Bild von ihr nicht schön sein könnte.
Nach Julianne Moore und jetzt Kate Winslet ist da natürlich die Frage, wen ihr an einem der nächsten Samstage hier werdet bewundern können…
Bis dahin habt erstmal ein wundervolles Wochenende – zum Beispiel im Kino bei Gott des Gemetzels (Carnage)! Und von mir und von Kate gibts noch einen Kuss oben drauf!


















es tut mir leid, wenn ich in diese winslet-parade “reinregne”.
frau winslet existiert für mich nicht und wird von mir woman-cottiert – wer einen vergewaltiger hofiert und küsst … zB bitte hier inkl. foto (englisch) :
http://clarissasblog.com/2011/11/21/how-can-any-woman-disrespect-herself-so-much/
Kurz zur Erklärung für alle anderen:
Der Regisseur Roman Polanski wurde 1978 verurteilt, im März 1977 eine damals 13jährige verführt/vergewaltigt/misshandelt zu haben. Im vergangenen Jahr wurde Polanski wegen der noch immer ausstehenden Haftstrafe festgenommen. Winslet aktueller Film “Carnage (Der Gott des Gemetzels)” ist sein erstes Projekt nach dem darauf folgenden Schweizer Hausarrest.
Erschreckend viele Promis sprachen sich 2010 für die Freilassung Polanskis aus, da die Tat verjährt sei und das Opfer ihm längst vergeben hätte. Einige widerriefen ihre Aussagen zu dem Thema wie z.B. Emma Thompson (Stichwort “peer pressure”).
Ob sich Winslet wegen der Zusammenarbeit mit Polanski moralisch endgültig diskreditiert hat, ist fraglich, während ihr herausragendes Talent unhinterfragbar bleibt.