Trailer Galore – Albert Nobbs

Ich war sofort begeistert, als ich das erste Mal von Glenn Closes neuem Film Albert Nobbs gehört habe. Jetzt, wo endlich der Trailer erschienen ist, bin ich es noch mehr! Seht selbst:

Was für ein ungewöhnlicher Film, was für eine veränderte Glenn Close und was für ein Cast! Mia Wasikowska (Alice im Wunderland), Jonathan Rhys Meyers, Maria Doyle Kennedy (beide The Tudors) und auch Janet McTeer ist wieder mit dabei, die wir bereits aus ähnlichen Filmen wie Daphne und Portrait of a Marriage kennen. Sie ist es, die Nobbs Hoffnung auf ein erfülltes Leben macht.

Albert Nobbs is a film about an abused Irish woman who passes as the titular male waiter in order to combat rampant gender and class inequality in 19th-century Dublin. Nobbs is saving her money to open up a tobacco shop and, following a chance encounter with a happily married woman posing as a broad-shouldered painter  (Janet McTeer), she begins fantasizing about settling down and marrying her hotel’s most fetching maid, played by Mia Wasikowska.

Ein paar kleine Ausschnitte zum Film gibt es auch schon, in denen man über Glenn Close nur staunen kann:

Einen weiteren Clip konnte man schon in einem unserer letzten Kurz kommentiert ansehen.

“I don’t think she knows [if she’s gay],” says Close. “She has no knowledge of sexuality. She disappears for her own protection but she happens to disappear into a job where you’re expected to be invisible, so she’s an invisible person in an invisible job, and that makes her lose sight of herself.

Source

Für Close ist dieser Film eine Herzensangelegenheit. Bereits 2001 verkörperte sie Albert Nobbs bei einer Broadway-Show, die die Kurzgeschichte von George Moore adaptierte. Sie begann am Script zu arbeiten, Drehorte und Finanzierung zu suchen. Mit Rodrigo García (In Treatment), mit dem sie bereits an zwei Filmen gearbeitet hatte, an ihrer Seite startete wenig später die Suche nach den richtigen Schauspieler_innen. Mit einem Budget von nur $8 Millionen Dollar und 32 Tagen Drehzeit begann Closes Ziel Form anzunehmen.

Die ersten Reviews kritisieren bereits, dass der Film die Gender-Probleme dieser Zeit noch besser hätten beleuchten können, dass das offensichtlich lesbische (und verheiratete) Paar nicht in dem Umfang gezeigt werden konnte, wie es wünschenswert wäre.
Bleibt zu hoffen, dass am Ende trotzdem ein guter Film dabei heraus kommt.
Glenn Close war bereits fünf Mal für einen Oscar nominiert, mit diesem Film sollte sie die Trophäe, wenn der Trailer hält, was er verspricht, wohl bei der nächsten Verleihung in ihren Händen halten dürfen! Ich bin gespannt auf Gender trouble zu viktorianischen Zeiten.
Der Kinostart bei uns ist irgendwann 2012


Tags: , , , , ,

Noch keine Kommentare.

Einen Kommentar schreiben

Social Widgets powered by AB-WebLog.com.