Kaum ist es da, ist es schon wieder weg. Das passiert einem des öfterem mit leckerem Kuchen, schönem Wetter oder auch mit Fernsehserien. Drei Folgen hat die neue Serie The Playboy Club sich gehalten, bevor NBC sie gecancelt hat. Die Einschaltquoten waren zu mies und seitdem erhitzen sich die Gemüter. Warum hat diese Serie in den USA so wenig Leute angesprochen? Zu wenig Sex? Zu viel nackte Haut oder doch zu wenig? Zu wenig Feminismus oder doch zu viel? Niemand kann es wirklich sagen, ich für meinen Teil fand die Serie einfach nur langweilig. Da half auch das lesbische Bunny oder die “Tod durch Stöckelschuh”- Storyline nicht. Und auch Amber Heard als Bunny Maureen hat mich so gar nicht unterhalten, war sie doch die meiste Zeit damit beschäftigt großäugig durch die Weltgeschichte zu hopp…äh-häm, stöckeln.
Auch im “richtigem Leben”, fernab von engen Bunnykostümen und Voice-Over vom echtem Hugh Hefner, weiß ich die meiste Zeit nicht, was ich von Amber Heard halten soll. Lesbe? Nein. Bi? Nein. Hetero? Nein. Sie “muss sich nicht labeln lassen”. Diese Aussage ist ja dieser Tage das neue “Ich bin bi, hihi!”-Motto, der aufstrebenden Stars. Immerhin steht sie offen dazu, dass sie eine andere Frau abgöttisch liebt: Mit der Fotografin Tasya van Ree, die wir auch schon im Lovely Saturday hatten, ist sie nachwievor zusammen.
Bald wird sie an der Seite von Johnny Depp in der Hunter-S.-Thomson-Verfilmung “The Rum Diary” zu sehen sein, in einer Rolle, für die der Regisseur “Catherine Deneuve in zwanzig Jahre jünger” suchte. Ob Heard auch in unseren Augen an diese Film-Ikone heranreichen wird, werden wir uns dann noch dieses Jahr selbst überprüfen können.
Und obwohl man sich über Heard durchaus streiten kann – dass sie gut aussieht, ist wirklich alles andere als von der Hand zu weisen.
Aber die schönsten Fotos von ihr, die macht immer noch ihre Freundin…
Ein schönes Wochenende!
Fotos: Ellen VanUnwerth für VSMag und Jörgen Ringstrand für L.A. Times Magazine









