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Kurz kommentiert

25. Juli 2011

Unsere Mädels sind vorzeitig ausgeschieden, die Japanerinnen haben im spannenden Finale gewonnen und die ganze Zeit war Sylvia Neid regelmäßig zu sehen. Es konnte doch kaum schöner sein! Zu Nachbereitung haben wir jetzt eine Menge Links zum Thema Fußball-WM für euch. Außerdem im Angebot: Neues über Mode, den Slutwalk, Beth Ditto in Unterwäsche und mehr.

? „Don’t call me a slut because you met me at Slutwalk!“ Der Slutwalk steht vor der Tür, polarisiert und verwirrt viele. In den Medien hält sich hartnäckig Unsinn. Missinterpretationen tauchen überall auf. Bei der Mädchenmannschaft wird geholfen. Jetzt darf aber keine_r mehr sagen, es wär unklar!

via Slutwalk Berlin FB-Page

Der Slutwalk findet am 13.8. in verschiedensten Städten deutschlandweit statt. Wo und wann bei euch in der Nähe einer ist, könnt ihr hier sehen. Mit dem Kauf von Merchandise könnt ihr das Projekt hier unterstützen. Wir werden in Berlin dabei sein.

? Der letzte Potterfilm läuft und der Abschied war wohl nicht nur für mich hart. Aber was kann man daraus an Feministischem mitnehmem? 7 Feminist Take -Aways vom letzten Potter Film gibts auf MSmagazine.

? Bisschen Werbung am Rande: NJulezz ist ein neuer Online-Modeshop für Lesben und Freund_innen. Tank Tops, Shirts, Hoodies und Accessoires sehen bisher gut und schlicht und ja, „lesbisch“ aus. Wenn das euer Stil ist, könnt ihr euch da gut austoben. Vorgeschmack gibt es auch gleich hier:

AfterEllen kommentiert einen Artikel namens „A Plague of Female Strong characters“ in der New York Times. Wer Lust auf verständnisloses Kopfschütteln hat, kann sich das Original natürlich auch gleich durchlesen.

? Viele (heterosexuelle) Frauen wünschen sich, angeblich, einen schwulen besten Freund. Kann aber auch nach hinten losgehen, wenn der Gute sich eben so gar nicht „schwul“ verhalten möchte.

Großartige Comedy von Mike Lacher. Wo das herkommt, gibts noch mehr!

? Es ist mal wieder soweit, eine neue Kampagne mit und von Promis, diesmal unter dem Namen „Give a damn.“ Jeder kann dran teilhaben, auf Facebook liken und so weiter. Und darum geht es:

The Give a Damn Campaign is for everybody who cares about gay, lesbian, bisexual and transgender equality.

But, it’s especially for all you straight people out there! Whether you’re already an active supporter, want to show your support for the first time, or hadn’t given equality a lot of thought before and now want to learn more, we are here to help you get informed about the issues and get involved, at a pace that works for you.

Die Website wird von Cindy Lauper „moderiert“ und es lassen sich noch viele andere Videos und Informationen zu dem Thema finden. Das ist für uns nun wirklich alles nicht neu, wenn auch nicht weniger wichtig, immerhin lässt die Website sich gut lesen – und die Videos machen Spaß. Die Stars, die dafür aufgegriffen wurden, sind schon nicht ohne: Da hätten wir noch Cynthia Nixon, Piper Perabo, Susan Sarandon, Idina Menzel und viele mehr. Mal sehen, ob auch diese Kampagne irgendwann verschwindet oder wie „It get’s better“ zwangsläufiges Aushängeschild der Stars in den USA wird.

? Beth motherfucking Ditto performte Vogue von Madonna in Moskau. In Unterwäsche. Yeah!

Lady Gaga who?

Und dann wären da noch die Fußballthemen, kurz und knackig, aber reichlich:

? Wer sich noch einmal erinnern möchte: Die Doku über die Fußball-WM in China 2007 kann auf Youtube angesehen werden. In mieser Qualität allerdings, aber es ist ertragbar.

? Dorothy Snarker hat auf AfterEllen eine Liste mit den „Wonderful (and out) women of the womens world cup“ gepostet. Das „and out“ sorgte für ein wenig Irritation und wurde von Dorothy gleich mit einem „lernt lesen“ abgewimmelt.

Ich finde es immer noch vollkommen unangebracht unter diesem Titel ungeoutete/heterosexuelle Fußballerinnen wie Birgit Prinz zu posten. Die Klammer kann einfach falsch verstanden werden, genauso wie ihr Tweet. Aber AfterEllen hat ohnehin schon bessere Zeiten gesehen…

? Noch mehr Fußball: DFB vs. Fifa, wer geht wie mit Homosexualität im Fußball um? Und wer aufgeschlossener? Unter anderem geht es hier auch um das Verbot des „Fußball ist alles – auch lesbisch“-Schildes, durch die Fifa.

? Zum Schluß: Auch Rachel Maddow ist Fußballfan und kann jetzt glücklich sterben.

Ich hoffe allerdings, dass Maddow noch ein paar Jahre mitläuft. Das kann ja noch nicht alles gewesen sein!

1 Kommentar

  • Reply Bioschokolade 25. Juli 2011 at 20:34

    Mit dem Artikel bei AE geb ich dir recht, dann hätte man gleich die Überschrift anders formulieren müssen, denn jeder der den Text nicht direkt liest und vielleicht auch nicht erkennt dass die unteren Spielerinnen alle zu den Bekanntesten zählen und nicht geoutet sind könnte das wundern.

    Die Aufstellung wundert mich eh ein bisschen, Birgit Prinz ist hierzulande ja in Ungnade gefallen und wurde vom Turnier ja fast schon entfernt. Und Sinclair mit ihrer Maske ist vielleicht auch nicht Hottie des Turniers. Marta kommentiere ich mal nicht weiter.

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