Queer Life Serien

Reality TV der Stunde: Candy Bar Girls

8. Juli 2011

Gestern abend startete im britischen Channel 5 ein neue Reality Show mit (vorwiegend) lesbischem Cast. Natürlich werden diese Darstellerinnen die Cover-Girls der neuen DIVA-Ausgabe sein. [Ähnlichkeiten mit bekannten Plattencovern oder Promofotos einstiger Drama-Serien rein zufällig].

Das sieht immer noch origineller aus als der serieneigene Vorspann. Ebenso trashig, doch irgendwie originell waren die Teaser (hier entlang). Aber schauen wir erstmal auf den Inhalt:

Die Show ist eine Art Blick hinter die Kulissen des Londoner Lesbenclubs CANDY BAR. Erstaunlich wenige Szenen spielen in der Bar, sondern eher überall in der Stadt. Beteiligt sind: Die recht sympathische Promoterin Sandra, die junge Tänzerin Danni mit Amélie-Haarschnitt und Butch-Freundin Lucy, die Barkeeperin Alex aus Australien, die Big Brother-Veteranin Shabby [hey, ihre Doppelgängerin ist doch in Berlin unterwegs], die Redakteurin Jo, ihren Teddy, ihre Mutter… Letztere liefert folgendes Bonmot ab:

The higher the intellectual standard is of a school, the more gay people there are.

Daneben treffen wir auch auf den „geschäftstüchtigen“ neuen Barbesitzer [ja, auch die Lesbenbars werden gern von Männern betrieben, Männern, die die Farbe Pink hassen] und einen wirklich peinlichen „Fotografen“. Die erste Folge dreht sich neben der Figurenvorstellung dann um diesen missratenden Fotoshoot, mit dem Sandra den Club promoten und die Vielfalt der Londoner Lesbenszene repräsentieren will. Naja, zumindest auf dem DIVA-Cover sehen die Frauen von den Frisuren abgesehen alles sehr gleich aus. Und leider greift Sandra selbst bald auf dir von ihr anfangs abgelehnten Lesben-Stereotype zurück. Tja, ansonsten geht es um Jobsuche und natürlich um Beziehungen.

I think we would be happier if we were just friends.

Shabby, Danni, Lucy

Einen ausführlichen Recap gibts zum Beispiel bei AfterEllen. Ihr könnt euch auch direkt hier ganze 45 Minuten Londoner Lesben-Leben geben. Ha. Und die abschließenden Straßeninterviews vorm Club wirken sogar fast authentisch. Wird etwa erstmals eine Reality Show mich über die erste Folge hinaus am Ball halten?!

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