Musik Queer Life

Musikvideo Mittwoch – Florrie

18. Mai 2011

Meistens, wenn Artist ihre Musik „frei“ ins Netz stellen, ist da immer ein Haken dabei: der Newsletter muss abonniert werden, man muss das Lied und den Artist im Rundumschlag in allen verfügbaren Netzwerken liken oder sonstige Späße. Nicht so bei Florrie. Als ich ihr erstes Lied aus der am 26.5. erscheinenden zweiten EP gehört und dann gelesen habe, dass sie ihre Lieder alle auf ihrer Website zur Verfügung stellt, war ich überrascht zu sehen, dass dem tatsächlich so ist – ohne Haken. Man findet sogar nicht nur das mp3 Format, sondern auch alle Lieder in FLAC. Ungewöhnlich.

The most important thing is to keep getting my music out there to as many people as possible and hopefully finding new fans along the way. The best way for me to do this is to continue to make my music available for you guys to listen to whilst not being afraid to develop my sound as I go along. I’m also going to keep touring, practising, and perfecting my live performances. At the same time I’m going to start releasing my own records independently for a while.

Florrie macht gute, poppige Musik und zwischendurch hört man tatsächlich durch, dass sie sich noch ausprobiert. Denn angefangen hat sie eigentlich als Drummerin für verschiedene Bands, u.a. Kylie Minogue. Dass sie das auch tatsächlich kann, zeigt sie in diesem Video:

Ihre erste EP Introduction enthält vier gute Songs, mein Favorit war da ganz eindeutig Left to Late, ein etwas ruhigeres Stück. Auch ihre Remixe überzeugen, die sie teilweise selbst von ihren eigenen Songs gemacht hat. Einfach mal auf der Seite durchhören, laden oder liken, wenn es gefällt.

Begging Me aus der zweiten EP, ist bisher nur bei ITunes erhältlich (auch bei uns). Verständlich, das Mädchen möchte ja auch irgendwie Geld damit machen! Wann sie dann tatsächlich bei einem Label unterschreibt, bleibt abzuwarten. Ich schätze ganz stark, dass es noch dieses Jahr sein wird. Jemand der wie eine Mischung aus January Jones und Vanessa Paradis aussieht und musikalisch, mit gutem Willen, ein wenig wie eine Mischung aus Uffie und Annie klingt, wird sich nicht lange vor den Labels drücken können.

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