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Trailer Galore – Kaboom

5. Mai 2011

Strange seems to be the new normal lately.

Hier kommt ein schrilles queeres College-Filmchen, dessen Trailer viel trashigen Spaß verspricht: Kaboom. Man könnte auch sagen: Skins meets Weltuntergangsparanoia meets another gay movie.

Mit dem Film ist der Kalifornier Gregg Araki (Mysterious Skin) nicht nur zum Sundance und zum Toronto Filmfestival gereist, sondern hat die erstmalig vergebene Queer Palm des Festivals in Cannes bekommen. Dass eine multisexuelle Teenageflick-Persiflage auf A-Festivals abräumt, ist ja erfreulich. Vom damit gewissermaßen historischen Wert des 86-Minüters muss ich aber erst noch überzeugt werden. Sämtliche Versatzstücke erscheinen mir doch zu bekannt – naja, vielleicht macht’s die Mischung.

Totales Durcheinander, Realitätsverlust, reichlich Sex und die Devise: „We do with guys and girls, right?!“

Okay, girl-on-girl kommt im Trailer etwas kurz, aber man beachte Minute 1:19.

Kaboom läuft jetzt im Mai in der Gay-Filmnacht, bevor er am 16. Juni schon in den deutschen Kinos startet.

Im deutschen Trailer wird auch ein bisschen mehr geknutscht…

Es würde mich nicht wundern, wenn einige nach den beiden Trailern schon genug gesehen haben. Eine als „apokalyptischer Softsexfilm“ beworbene Satire werd ich mir jedenfalls nicht entgehen lassen. Ich bin neugierig, wie das Ganze in so etwas wie eine Storyline aufgelöst werden soll. Zudem darf man eine hohe Sprüche-Dichte erwarten. Vielleicht hebt man sich den Film auch für einen total albernen DVD-Abend auf. Mit oder über den Film lachen, eins von beidem geht bestimmt.

Bonus: Ich weiß nicht, es mag am Namen liegen, aber Juno Temple hat diesen gewissen Ellen-Page-Touch…

Kaboom wurde von Salzgeber ins Kino gebracht und ist im Oktober auf DVD und Blue Ray bei Universum Film erschienen.

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