Musik Queer Life

Musikvideo Mittwoch – Barbara Panther

27. April 2011

I´m intrigued by the universe, water and the moon, and their interdependencies which you can notice on the record’s sound and theme.

Dieser esoterisch anmutende Satz stammt von Barbara Panther, die vor einem halben Jahr mit einer EP schon Aufmerksamkeit erregte. Wer schon mal von ihr gehört hat, weiß, dass jetzt dennoch keine Meditationsklänge folgen. Und hören konnte man sie letztes Jahr beim Berlinfestival oder im Januar beim QueerBeatsFestival in München. Auch ihre Zusammenarbeit mit T.Raumschmiere und Jahcoozi wurde registriert. Diese Saison wird dann richtig durchgestartet. Das selbstbetitelte Debütalbum erscheint am 23.5. bei City Slang, produziert vom berühmten Matthew Herbert. Geboren in Ruanda, hat die Musikerin die meiste Zeit ihres Lebens in Belgien gelebt und ist nun seit fünf Jahren Wahlberlinerin.

Barbara Panther wird immer wieder  – schon der Produzentenname legt es nahe – mit Björk verglichen, ein Vergleich, der für beide schmeichelhaft ist. Mich erinnert der mal soulige, mal etwas kindliche Gesang auch an Cerys Matthews (kennt noch jemand die Waliser Catatonia aus den 90ern?) oder an Fever Ray. Es ist allerdings nicht nur die Stimme, die auffällt. Die ganze Inszenierung, das kühle Auftreten, die elektronische Verzerrung, der Stilmix, das frostige Artwork – alles ist sehr markant und extrem faszinierend.

Cover des kommenden Albums

Es folgt „Moonlight People“.

Wirklich schön!

Sogar noch großartiger ist ihr Videoclip „Empire“ von der 4-Track-EP ausm Herbst:

Jetzt fehlen nur noch neue Tourdaten!

Bonus für Neugierige: Was davor geschah – ein Blick vier Jahre zurück:

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