Webserien Reviews: Generation L

Webserien kommen auf Kweens zugegebenermaßen viel zu kurz. Nadin kann den meisten nichts abgewinnen; ich habe einige gesehen, aber nie groß darüber berichtet, nur Anja hat damals die deutschen Untertitel bei Seeking Simone beigesteuert.

Jetzt hole ich das, kurz und knackig oder auch länger, in unregelmäßigen Abständen nach und kämpfe mich tapfer durch die lesbische Webserien-Landschaft. Ich habe keine Ahnung, was ich mir damit genau aufgehalst habe, aber hey, wer nicht wagt und so. Und vielleicht kommt ja auch ein wenig Kurzweil dabei heraus. Wünsche und Tipps könnt ihr sehr gerne in die Kommentare posten!

Den Anfang macht jetzt ein Neuling: Generation L.

Lesbians down under. Ahahahaha, Brüller! Und ich bin bestimmt die Erste, die den Spruch zu Generation L bringt. Bestimmt.

Spaß beiseite. Tatsächlich gibt es über die neue Webserie mit dem Untertitel “Road to Mardi Grass” gar nicht viel zu sagen. 3-5 Minuten kurze Episoden, ein Haufen Lesben in Australien, die wieder beweisen, dass lesbisches Drama durchaus global ist und sich über ihr Lieblingsthema unterhalten: lesbisch sein.

Ist jetzt nicht neu, ist auch nicht bahnbrechend und schon gar nicht innovativ. Eine Dame fand ich recht sexy, eine erinnerte mich stark an eine meiner Exfreundinnen und die anderen fand ich zumindest schon einmal besser, als die Botox-Gesichter bei The Real L-Word. Ansonsten, wie schon erwähnt: Drama, DRAMA, DRAMA. Und Regenbogenfahnen.

Ab und an habe ich mich gefragt, was genau diese Serie soll oder sein möchte, zumal die Episoden eher wie Previews für die richtigen wirken. Kein Wunder, bei der Länge. Aber wollte man mir wirklich verkaufen, dass das jetzt die neue, partyliebende Lesbengeneration in Australien ist? Ernsthaft?

Am Ende wusste ich dann, dass ich gerade der “Pussy Posse”, der selbsterklärten Lesbenelite in Sydney, beim Party machen zugesehen habe. Denn im Endeffekt lässt sich die Serie wirklich wie oben scherzhaft erwähnt mit diesen Worten zusammenfassen: Lesbians down under.

Generation L bekommt bestimmt nicht das Kweens-Wertvoll-Prädikat, aber ein “einigermaßen unterhaltsam” lasse ich springen. Nicht wegen des miesen “Titelliedes”, sondern weil ich einfach schon viel Schlimmeres gesehen habe.

Hier könnt ihr euch die Serie komplett ansehen, alle acht Episoden. Abgefrühstückt in circa einer halben Stunde:

Episode 1

Episode 2

Episode 3

Episode 4

Episode 5

Episode 6 – Wehe ich erwische beim nächsten CSD eine von euch mit diesen Dancemoves!!

Episode 7

Letzte Episode

Die letzte Episode ist noch einmal ein Recap von den letzten Episoden in denen ja so unglaublich viel passiert ist bei der, nunja, Pussy Posse.

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