Musik Queer Life

Musikvideo Mittwoch – Girl In A Coma

12. Januar 2011

Die Rockerinnen Jenn Alva, Phanie Diaz und Nina Diaz lieben The Smiths, Song Covers und Tattoos. Und Joan Jett liebt Girl In A Coma. Sie nahm die drei bei ihrem Label Blackheart Records unter Vertrag und hatte vermutlich die Hände im Spiel, als die Band einen gemeinsamen Auftritt mit ihrer alten Heldin Cherry Curry erleben durften.

Einst beschlossen zwei Highschool-Freundinnen aus San Antonio, Texas, eine Band zu gründen und holten die kleine Schwester als Sängerin ins Boot. Inzwischen spielten GIAC unter anderem als Vorband von Cyndi Lauper, den Pogues, Tegan & Sara und Morrissey himself. Diese sehr prominenten Fans dürften euch neugierig gemacht haben – wenn ihr die Girls nicht schon längst kennt. Bevor wir also zum musikalischen Teil übergehen, fasst ein Zitat der Drummerin Phanie alles zusammen, was ihr über die Band wissen wollt:

„We are Latinas, we are two parts gay, we don’t look like Barbie dolls and we play rock and roll. There will always be someone wanting to put us in a box as either a queer band or girl band. We just tend to do what we do and not really worry about it.“

Ach ja, Bassistin Jenn wollte auf einer Tegan & Sara-Aftershowparty mal Kate Moennig vorschlagen, sich mit ihr in The L Word zu prügeln – leider war die Show grad abgesetzt worden und Kate in a very bad mood (wen’s interessiert).

Beginnen will ich mit zwei älteren Rock-Videos der Band.

Die Mädels verehren neben Morrissey und den Runaways auch Elvis, wie man dem folgenden Video zur ihrem (extrem vielseiten) Cover-Album Adventures in Coverland anhört:

Neben Rocknummern und diversen Coverversionen haben Girls In A Coman auch eine sommerliche Ballade auf Lager.

Zum Schluss gibt es das Video, das mich am meisten begeistert hat. Das liegt bestimmt nicht nur daran, dass Robert Rodriguez Regie geführt hat, oder daran, dass ich ein bekennender Bowie-Fan bin, sondern einfach an der großartigen Version und der genau richtigen Menge Pathos, die gute Rockmusik braucht.

Und das hier waren nur Kostproben. Es gibt für uns drei Alben zu hören, einige EPs und hofftlich noch viele Tourneen…

1 Kommentar

  • Reply Franzi 12. Januar 2011 at 10:02

    YEAAAAHR, genau DAS brauch ich JETZT!!! 😀

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