Das großartige Bend Over Mag bedient mit dem Cover der neuen Ausgabe eine meiner Schwächen: Frauen mit Kamera. Ich nehme das zum Anlass ein paar interessante Portraits echter und fiktiver Fotografinnen zu versammeln.
Wenn ich mich so umschaue, scheinen einige Menschen mein Faible zu teilen. Warum sonst laufen toughe Mädels in Film und TV so oft mit Kamera rum, gern auch mit überdimensionalen Objektiven. Diese Frauen signalisieren, dass sie wenn nicht ihr Leben, so zumindest den Augenblick im Griff haben – und mit Technik umgehen können.
Solche Szenen zielen natürlich darauf ab, ein bestimmtes Bild von der medienwirksamen Fotografin zu kreieren. Aber auch reale Fotografinnen lieben (Selbst)Darstellungen mit ihrem Arbeitsmittel.
Achja, Kamerafrauen wären nochmal ein anderes Thema. Die finden viel zu wenig Beachtung, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen.
Was macht eine Frau mit Kamera eigentlich so sexy? Ist das ein reines Fetisch-Ding oder kann man das halbwegs rational erklären? Es hat auf alle Fälle irgendwas mit Blickmacht und der Spannung zwischen Gesehenwerden und Zurückschauen zu tun. Ich sollte darüber nochmal nachdenken, wenn ich nicht grad von Fotos abgelenkt werde…
Schönes Wochenende!














