Ein Buffybaby!
31. März 2009 von Charly
Abgelegt in Entertainment
Ich bin für gewöhnlich niemand, der hysterisch anfängt zu kreischen, wenn ich ein Baby sehe, geschweige denn einfach nur mitgeteilt bekomme, dass irgendwo eines das “Licht der Welt” erblickt hat.
Aber diese News sind so süß, dass ich sie einfach mit euch teilen musste.
Unsere Lieblingshexe Willow aka Alyson Hannigan hat am 24. März ihr erstes Kind von Ehemann Wesley aka Alexis Denisof zur Welt gebracht.

Das ist jetzt eher semi-niedlich, gebe ich zu. Was ich aber tatsächlich sowas ähnliches wie “putzig” fand, war der Fakt, dass das Baby am gleichen Tag geboren wurde wie ihre Mutter.
Das Beste zum Schluß: Es ist ein Mädchen!
Über den Namen Satyana kann man sich, wie über jeden anderen Hollywoodbabynamen, natürlich streiten.
Muss man aber nicht, besser als “Apple” oder “Brooklyn” ist er allemal.
Und ich bin fast soetwas wie entzückt.
Als kleines “Es ist Dienstagnachmittag, draußen scheint die Sonne, aber ich muss drinnen hocken” -Extra, hier nochmal Alyson im Februar bei Ellen.
Lovely Saturday: The Rachel Maddow Edition
28. März 2009 von Gastautorinnen
Abgelegt in Featured, Lovely Saturday
by MeL
MeL schreibt für ihren Blog Everything MeL,ihre Wesite über Ellen DeGeneres und andere schwul-lesbische Internetprojekte.
Für kweens schreibt sie heute über ihre (und unsere) neuste Liebe, neben Ellen: Rachel Maddow.
Seit Anfang des Jahres habe ich eine neue Abendbeschäftigung – amerikanische Politik. Dabei geht es nicht nur um Herrn Obama und Frau Clinton und die Frage, wie viel Geld die amerikanischen Autofirmen vom Staat noch bekommen oder die Manager von AIG wieder zurückzahlen müssen. Dafür könnte ich auch Tagesschau gucken. Nein, ich habe inzwischen die Bekanntschaft mit diversen Senatoren und Gouverneuren (meistens Demokraten, aber auch einigen Republikanern) gemacht, kenne die Details von Obamas „stimulus package“ besser als die von Frau Merkels Konjukturpaketen 1 bis n, und könnte inzwischen vermutlich auch besser erklären, wie in den USA ein Gesetz zustande kommt, als hier in Deutschland (und ich habe das studiert!).
Schuld ist – wie könnte es anders sein – eine Frau: Rachel Maddow. Die moderiert eine tägliche Nachrichtensendung auf dem amerikanischen Kabelsender MSNBC mit dem originellen Namen „The Rachel Maddow Show“, in der sie sich mit all den oben aufgezählten Dingen beschäftigt. Und dem Internet und iTunes sei Dank gibt es diese Show auch als Podcast und steht damit auch Zuschauern außerhalb der USA zur Verfügung.
Regelmäßigen Leserinnen von AfterEllen.com ist Rachel Maddow natürlich ein Begriff, aber so manche wird sich wahrscheinlich immer noch fragen, was an der Dame so besonders ist, dass auch so viele Nicht-Amerikanerinnen ihr nach und nach verfallen. An einer „intellektuellen“ Antwort auf diese Frage habe ich mich schon einmal in diesem Blog-Post versucht. Aber wenn das noch nicht genug gewesen sein sollte, dann fahren wir eben jetzt die schweren Geschütze auf, soll heißen Bilder und Videos. Und ich bin mir seeeeehr sicher, dass hier für jede etwas dabei ist.

Rachel Maddow, wie ihre Fernsehzuschauer sie täglich erleben: im Hosenanzug, gestylt, mit Make-up und Kontaktlinsen.
Was der Zuschauer nicht sieht: Zum Hosenanzug soll sie gern Turnschuhe trage, z.B. solche wie im folgenden Bild:

Rachel bei einer Pressekonferenz, zwar auch mit Kontaktlinsen, aber dafür ohne Hosenanzug.
„Oben ohne“ sieht man sie jedoch eher selten, denn eines ihrer Markenzeichen ist (neben einem scharfen Verstand, Scharfzüngigkeit, einer herrlichen Ironie und einem großartigen Lachen) ihre schwarze Brille, wie z.B. hier:

Oder hier:

(Hatte ich das großartige Lachen schon erwähnt???)
Aber genug der „unbewegten“ Bilder, denn noch viel besser ist es natürlich, Rachel „in action“ zu erleben.
So wie hier bei einem Auftritt in der Talkshow „The View“, in der sie ganz unbefangen u.a. über ihr Coming Out spricht. (Ach ja, bei wem die Nachricht noch nicht angekommen ist: Sie ist eine von uns! ;-))
“I’m a big lesbian who looks like a man.” Wie sollte frau sich nicht in eine Frau verlieben, die so etwas von sich selbst behauptet, und zwar im amerikanischen Fernsehen?
Natürlich gibt es Leute, die das ganz anders sehen. Insbesondere wohl die, die Rachel in ihrer Show aufs Korn nimmt. Wie die Moderatorin von „The View“ so schön sagt: „She’s taking no prisoners.“ Wahrlich nicht, wie ein Ausschnitt aus ihrer Show zeigt:
Nach diesem Clip habe ich mir in Gedanken eine kurze Notiz gemacht: Niemals Rachel Maddow in die Quere kommen, und nie, nie, nie, niemals behaupten, sie hätte nicht richtig recherchiert.
(Auf Englisch klingt das irgendwie besser: Note to self - Never piss off Rachel Maddow, and never, never, ever tell her that she didn’t get her facts right.)

Denn abgesehen davon, dass die Dame hochintelligent ist und mit höchsten akademischen Würden dekoriert (u.a. mit Abschlüssen in Stanford und Oxford und einem Doktortitel), soll sie auch ein wahrer „Workoholic“ sein und sich auf ihre Sendungen immer sehr gut vorbereiten, wie z.B. auf diesem Bild:

Da bleibt nur zu hoffen, dass ihr wenigstens noch ein bisschen Zeit für ihre Leidenschaft bleibt: Cocktails zu mixen.
So wie letzte Woche in der Show von Jimmy Fallon:
(A “mean dork” about cocktail making? How adorkable! ;-))
Oder hier für das New York Magazine:
Oder auch mal in ihrer eigenen Show:
Hochintelligent, witzig, erfolgreich, außerdem charmant und sexy auf eine Art, die sogar heterosexuelle Frauen zum Schwärmen bringt, und gute Cocktails kann sie auch noch mixen - Rachel Maddow scheint einfach zu gut um wahr zu sein. Und tatsächlich, einen kleinen Makel gibt es, zumindest in den Augen ihrer leidenschaftlichsten Verehrerinnen: Die Dame ist vergeben! Seit über 10 Jahren lebt sie mit der Künstlerin Susan Mikula zusammen.

Schön für die beiden, aber trotzdem: Schade eigentlich.

Musicvideo Mittwoch
25. März 2009 von Charly
Abgelegt in Entertainment, Musicvideo Mittwoch
Heute ein richtig lesbischer Musicvdieo Mittwoch. Nein, kein K.D. Lang oder Melissa Etheridge, sondern ein Video der Band Hunter Valentine mit dem Song “Break this”.
Lesbische, kandische Rockbands? Da kann es meiner Meinung nach ruhig mehr von geben!
I Can’t Think Straight
24. März 2009 von Anja
Abgelegt in Entertainment, Film
Am 16. April kommt ein Film in deutsche Kinos, der zumindest vom Trailer her sehr vielversprechend aussieht. In den USA kam er Ende letzten Jahres raus und hat unter den Lesben dort schnell viele Fans gefunden.
In Europa wird der Film ab 27.3. vorgestellt und zwar zuerst beim Lesbian & Gay Film Festival in London (Details). In die britischen Kinos kommt der Film schon einige Tage früher als nach Deutschland, nämlich schon ab dem 3. April. Sowohl die Regisseurin als auch die beiden Hauptdarstellerinnen des Films sind übrigens dieselben wie bei “The World Unseen” (Die Verborgene Welt).
Wer sich den Trailer ansieht, wird höchstwahrscheinlich gleich mehr wollen. Wer nicht bis zum 16. April warten kann, findet auf YouTube noch ein paar andere Ausschnitte aus dem Film und auf der offiziellen Website zum Film noch ein paar Details zu den Darstellern, verschiedene Filmausschnitte und Fotos.
All the things they have said
24. März 2009 von Charly
Abgelegt in Entertainment
Das wird ein t.A.T.u. Post.
Und nein, ich mache keine Witze!

Eben habe ich auf einem Blog gelesen, dass sich die russische Band t.A.T.u. aufgelöst hat. Folgendes steht auf dem offiziellen Blog der Band:
Last December a “staff meeting” attended by Yulia, Lena and Boris took place. Parties had unanimously decided to cease the “operation of t.A.T.u. in full-time mode”.
This decision was not spontaneous, it was long-grown.
For the sake of ethics I will not mention the reasons behind it, I’ll just say that these have nothing to do neither with creative nor with economic aspects.What is going to happen to t.A.T.u.?
First, we will close all our “open items”, i.e. we’ll release the third video as it was promised, at the end of March - beginning of April, girls will do their part in promo campaign for “You and I” movie, which is being late on schedule due to circumstances beyond our command, but which is to be released surely.…
Mehr hier
In den letzten Jahre habe ich ja lernen müssen, dass man als Lesbe t.A.T.u. generell scheiße zu finden und zu verteufeln hat. Schließlich haben die beiden ja “einen auf Lesben gemacht” und waren “ein ganz fürchterliches Vorbild”.
Ansatzweise kann ich diese Vorwürfe verstehen, sag jedoch eines:
Mir tut es leid, dass es die Band nicht mehr geben wird.
Zum einen haben die beiden, ob sie sie nun selbst geschrieben haben oder nicht, ein paar wirklich anständige Songs geliefert, die ich immer wieder gerne gehört habe und dazu zählt nicht mal unbedingt das berühmt berüchtigte “All the things she said”.
Gut, sie hatten eine perversen ersten Manager, der ihnen ein Lesbenimage aufgedrückt hat und den sie zum Zeitpunkt des zweites Albums gefeuert haben.
Aber abgesehen davon, haben die beiden nie behauptet, nicht bisexuell zu sein, haben in einigen Interviews zugegeben Erfahrungen in der Richtung zu haben und sind in Moskau und in anderen Gayclubs oft aufgetreten.
Welche Sexualität sie auch immer haben oder gehabt haben, ist meiner Meinung allerdings völlig belanglos, genauso ob sie ihre gegenseitigen Küsse gespielt haben oder nicht.
Denn es gab da zum Beispiel in einer kleinen Norddeutschen Stadt einen Teenager, den t.A.T.u.’s Lieder durch ihre Outingzeit und bei ihrer ersten Freundin begleitet haben.
Ob die beiden nun tatsächlich lesbisch waren oder nicht, war auch da schon völlig egal - sie waren in einer Welt, in der es so wenig mediale lesbische Vorbilder gibt, vorhanden.
Und ich bezweifle, dass dieses Mädchen damals das einzige auf der Welt war, die so gedacht hat.
Deshalb - schamlos, dreist und auch ein bisschen stolz - hier ein paar t.A.T.u. Videos.

