Kultur Queer Life

Annie Leibovitz in Berlin – A Photographer’s Life

23. Februar 2009
_dsc1542

Annie Leibovitz vor einem ihrer bekanntesten Werke. Foto: Lynn Lauterbach

Am vergangenen Freitag eröffnete die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz zusammen mit Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit im c/o Berlin ihre aktuelle Ausstellung „A Photographer’s Life 1990 – 2005“. Es herrschte ein regelrechter Besucheransturm, Tausende waren zur Eröffnung gekommen. Gezeigt werden viele ihrer bekanntesten Arbeiten, u.a. sind Aufnahmen von Demi Moore, der Queen oder Brad Pitt darunter.

Fast willkürlich gestreut finden sich auch viele sehr private Aufnahmen aus dem Leben von Annie Leibovitz. Fotos der langjährigen Krankheit und schließlich des Sterbens ihrer Lebensgefährtin Susan Sontag, des Todes ihres Vaters, aber auch Bilder ihrer Kinder hat sie für den sehr privaten Teil der Ausstellung ausgesucht. In einer alten Turnhalle sind großflächige monochrome Landschaftsaufnahmen zu sehen und in einem Nebenraum läuft der Dokumentarfilm „Life through a lens“.

Bei einer Lecture vor rund 400 Leuten in der alten Turnhalle des c/o Berlin sprach sie auch über die Hintergründe einiger ihrer Bilder, über Susan Sontag als Inspiration.

Annie Leibovitz gilt als eine der wichtigsten Porträtfotografinnen unserer Zeit. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre Arbeit beim Rolling Stone und später bei Vanity Fair und Vogue.

_dsc1503_2

Foto: Lynn Lauterbach

Die Ausstellung ist noch bis 24. Mai 2009 in Berlin zu sehen.

http://www.co-berlin.info

c/o Berlin
Postfuhramt
Oranienburger Straße/
Tucholskystraße
10117 Berlin

Danke an Lynn Lauterbach für die exklusiven Fotos.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar