Kaki King wieder auf Tour in Deutschland
25. Februar 2009 von Anja
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Die unvergleichliche Kaki King kommt für 5 Konzerte nach Deutschland:
München, 24.03.2009
Berlin, 25.03.2009
Hamburg, 26.03.2009
Köln, 27.03.2009
Münster, 28.03.2009
Die genauen Locations stehen auf Kaki’s MySpace-Seite. Tickets kosten überall unter €20 und sind z. B. bei eventim zu kriegen.
Für diejenigen, die Kaki King nicht kennen: Kaki ist eine begnadete Musikerin und zudem noch offen lesbisch. Sie hatte Gastauftritte bei Songs von den Foo Fighters und Tegan and Sara und sie ist außerdem die erste Frau, die im Rolling Stone als Guitar God gepriesen wird.
Kaki King und die Foo Fighters: http://hypem.com/track/429988/Foo+Fighters+(featuring+Kaki+King)-Ballad+Of+The+Beaconsfield+Miners
Kaki King und Sara Quin von Tegan and Sara: http://stereogum.com/drivexv/track/6-tegan-sara-sweetness-follows.html
Annie Leibovitz in Berlin - A Photographer’s Life
23. Februar 2009 von Anja
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Annie Leibovitz vor einem ihrer bekanntesten Werke. Foto: Lynn Lauterbach
Am vergangenen Freitag eröffnete die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz zusammen mit Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit im c/o Berlin ihre aktuelle Ausstellung “A Photographer’s Life 1990 - 2005″. Es herrschte ein regelrechter Besucheransturm, Tausende waren zur Eröffnung gekommen. Gezeigt werden viele ihrer bekanntesten Arbeiten, u.a. sind Aufnahmen von Demi Moore, der Queen oder Brad Pitt darunter.
Fast willkürlich gestreut finden sich auch viele sehr private Aufnahmen aus dem Leben von Annie Leibovitz. Fotos der langjährigen Krankheit und schließlich des Sterbens ihrer Lebensgefährtin Susan Sontag, des Todes ihres Vaters, aber auch Bilder ihrer Kinder hat sie für den sehr privaten Teil der Ausstellung ausgesucht. In einer alten Turnhalle sind großflächige monochrome Landschaftsaufnahmen zu sehen und in einem Nebenraum läuft der Dokumentarfilm “Life through a lens”.
Bei einer Lecture vor rund 400 Leuten in der alten Turnhalle des c/o Berlin sprach sie auch über die Hintergründe einiger ihrer Bilder, über Susan Sontag als Inspiration.
Annie Leibovitz gilt als eine der wichtigsten Porträtfotografinnen unserer Zeit. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre Arbeit beim Rolling Stone und später bei Vanity Fair und Vogue.

Foto: Lynn Lauterbach
Die Ausstellung ist noch bis 24. Mai 2009 in Berlin zu sehen.
http://www.co-berlin.info
c/o Berlin
Postfuhramt
Oranienburger Straße/
Tucholskystraße
10117 Berlin
Danke an Lynn Lauterbach für die exklusiven Fotos.
The Countess
11. Februar 2009 von Charly
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“Und was ist eure Schwäche, Gräfin?”
“Ich bin eine Frau, ich mag hübsche Gewänder, teuren Schmuck…so wie ihr Kardinal.”
Das wäre jetzt der Moment für einen dieser “I kissed a Girl”-Witze, aber ich weiß ja nicht, ob es Julie Delpy gefallen hat, in den ersten paar Szenen ihres neues Filmes “The Countess” kurz ihre Vertraute zu küssen.
Ich komme gerade von der Berlinale, wo ich mir den besagten Film angesehen und erst zu spät bemerkt habe, dass er ab 18 ist. DAS hat man davon, wenn man sich von schönen Frauen ins Kino locken lässt.
Fakt ist nur, dass sie es tut und später sogar noch etliche Male angedeutet wird, dass die beiden des öfteren das Bett teilen. Der FSK 18 beruht aber mehr auf Blut als auf heißen lesbischen Bettszenen.
Eigentlich ist diese Nebenstory ganz niedlich. Ihre Hofhexe Davulia ist eindeutig verliebt, lässt sich nicht mit Geld, sondern mit Nächten auszahlen (”Es ist nicht Geld, was mich an euch bindet”) und selbst, als die Gute vom Schloß geschickt wird, kommt diese immer noch nachts um “über sie zu wachen”, wie sie dem Liebhaber von Bathory erzählt, der sie nachts auf dem Gang erwischt.
Typisch lesbisch also sich damit auch noch zu quälen und vor der Tür mit anzuhören, wie die große Liebe gerade ihren Typen mit einem Gürtel prügelt.
Aber wenn eine Liebe hunderte von Jungfrauenmorden übersteht, übersteht sie auch das, schätze ich. Ich zieh es jedoch vor nicht in den Genuss so einer Liebe zu kommen.
Der Film handelt von der (wahren) Geschichte der Gräfin Bathory, die irgendwann so dem Jugendwahn verfällt, dass sie Jungsfrauen ausbluten lässt um in deren Blut zu baden. Später, als die Jungfrauen dann rar wurden, mussten selbst Kinder dran glauben.
Davulia sagt der Angebeteten zwar, dass sie nach Tod rieche, schreibt ihr auf dem Totenbett jedoch noch einen Abschiedsbrief in dem steht, dass sie all ihre sanften Küsse und ihre Liebe mit ins Grab nehmen wird.
Da sieht man in dem so perfekt gespielten, ausdruckslosen Gesicht der Bathory auch wieder kurz ein Spur Rührung, bevor sie sich wieder ihrer alternativen Schönheitskur zuwendet.
Nicht für jeden etwas, dieser Film, vor allem nicht für Menschen mit schwachem Magen.
Aber schön ist er trotzdem …auf eine sehr düstere und blutige Art und Weise.
Der Film wird vorraussichtlich noch dieses Jahr in die Kinos kommen und wer von euch plant das ganze wegen der Lesbenstory anzusehen, dem sei abgeraten.
Wer allerdings ein Fan von blutigen Filmen mit guter Besetzung (größtenteils deutsch z.B. Daniel Brühl als Liebhaber) ist, dem empfehle ich den Weg ins Kino.



