Alter Falter. Jetzt lese ich gerade Charly’s Liste mit lesbischen Musikerinnen (meine ist sehr kurz
) und denke, what the heck? Kaki King? Aber Hallo. Ja.
Hätte nicht gedacht, dass ich nach dem durchsoffenen (Hochzeits)Wochenende noch zu Begeisterungsstürmen am Sonntag fähig bin, aber auch dazu: Ja.

Schon seit längerem ist Kaki King eine meiner absoluten Lieblingsmusikerinnen. Dabei tu ich mich häufig schwer mit reinen Instrumentalsongs, wobei sich auf den nachfolgenden Alben einige Textzeilen eingeschlichen haben. Besonders bei Ihrem aktuellen Album, Dreaming of Revenge, verfolgt sie eine neue Richtung: Poppiger, mit Gesang und die Gitarre rückt etwas in den Hintergrund.
Jedesmal wieder schaut es für mich so aus, als würde sie auf einem Klavier spielen, einfach eine ungewöhnliche und faszinierende Art die Gitarre zu spielen. (Zumindest für mich, wo ich selbst so musikalisch bin wie ein Presslufthammer.) Auch wenn der Song in diesem Clip keiner ihrer Besten ist. Einfach mal in “Everybody Loves You”, ihrem ersten Album, reinhören, speziell: Happy as a dead pig in the sunshine!
So, und da ja auch ich gerade eben erst herausfinden musste das sie eine offene und stolze Lesbe ist, will ich diesen Artikel nicht vorenthalten: Kaki King reigns in her instrumental empire.
Am 22. September ist sie in Berlin und am 23. spielt sie in Hamburg, für wenig Geld, in der Prinzenbar!
In das neue Album kann mensch auf Ihrer myspace Seite reinhören.

sehr fein! das video/der song den ihr gefeatured habt ist…naja, zu prätentiös für meinen geschmack.
zum gucken empfehle ich die videos zu “pull me out alive” (mit einem gastauftritt von sara quin) und das wunderbare “can anyone who has heard this music really be a bad person?”
cheers!