Round Up

The Round Up

11. August 2008

Heute besonders nervig:
Der Typ unten beim Theater, der seit 7 Uhr seine Wald und Wiesen-Lieder auf der Gitarre übt und ab und an einen kläglichen Gesangsversuch startet.
Wenn sich da gleich noch einer neben stellt und Hesse aufsagt, fliegen Vasen aus dem Fenster.
Das hat man davon, wenn man in die Hauptstadt zieht.

Die guten Neuigkeiten zuerst:
Britney Spears wird NICHT die Hauptrolle im Remake von „Faster Pussycat! Kill Kill!“ spielen. Aber der Film, den sich der gute Quentin Tarentino vorknöpfen wird, hat so schon mal genug Presse bekommen.
Jemand, der schon genug Presse hat: Lindsey Lohan.
Die will ihre (magersüchtige) Freudin Samantha Ronson wohl ehelichen.
Wie hat meine Kollegin gestern so schön gesagt?
„Wen störts?! Hauptsache ist doch, dass sie lange Zeit mal nicht festgenommen worden ist.“
Word.
Das „Traumpaar“ hat sich zumindest neulich in einem Club kräftig darüber amüsiert, dass Tila Tequila eine Frau abgeschleppt hat.
Ich weiß nicht, was ich gruseliger finden soll. Tila Tequila oder ihre Sexualität.
Vielleicht ist es auch beides in Verbindung.

Zumindest bleibt sie uns das jetzt erstmal erspart, weil unsere geliebte Quietschkommode sich dazu entschieden hat keine neue Staffel von „A shot at love“ zu drehen.
Dafür hat MTV aber versprochen, dass es einen Ersatz für sie geben wird.
Ich vertraue da ganz auf MTVs Gespür für grausame Sendeformate und deren Teilnehmern. Es kann nur schlimmer werden!

And now..


Bitch Slap – Trailer

Ich weiß, dass Stef mir den Kopf abreißen wird, aber…ich FREU mich auf Weihnachten!
So stell ich mir doch ein perfektes Fest vor: drei leichtbekleidete Frauen, die sich im Sand wälzen und prügeln. Wuhu!
(Wer das jetzt als Ironie verstehen will, darf das gerne tun. Muss er aber nicht!
Brahahaha…)
Das Gute? Es gibt ein Xena und Gabrielle Revival!


Naja, so gut wie eines.
Wisst ihr noch? „Damals“?


Das waren noch Zeiten.

Alte Zeiten, das bringt uns zu…genau, Illene Chaiken!
Die ist nämlich einen Schritt weiter, was ihren Plan die Weltherrschaft an sich zu reißen angeht.

„In der letzten L-Word Staffel werden Marken und Produktnamen, anders als in den anderen Staffeln eine große Rolle spielen und teil des Plots sein.“ 

Ah. Stimmt! Weil die ständige Erwähnung von Ourchart.com nicht wirklich Werbung war und Shane als Boss-Model ja auch eine vollkommen erfundene Marke repräsentiert hat.
Entweder halten sie uns wirklich für doof oder hoffen, dass wir die Staffeln 2,3 und 4 schon längst verdrängt haben. Ja. Besser wäre das.

Besonders lustig dieses Mal: Die Schweizer.
Die Bergbahnen haben im Skigebiet Airolo für sich mit einem Bild geworben, auf dem zwei Frauen sich küssen – das allerdings nur in Italien. Für die Schweizer war das zuviel, die haben nur die „entschärfte“ Version zu sehen bekommen, in der sich die Frauen lediglich umarmen.
Mh..

„Die Botschaft ist laut Angaben der PR-Agentur auf beiden Bildern die selbe: Im Wintersportgebiet von Airolo könne man die Reinheit der Gefühle erleben“

Und so sieht das besagte Bild aus:
Hm!

Der Artikel ging überigens so weiter:

„In der Tat haben Werbekampagnen für Schwule und/oder Lesben für Produkte und Dienstleistungen, die sich auch an Heterosexuelle wenden, das Problem, daß sie bei Heterosexuellen eventuell nicht gut ankommen.“

…gibt es wirklich Produkte, die sich NUR an Lesben und Schwule, aber nicht an Heteros wenden?
Nur so ein Gedanke.
Und wo wir schon dabei sind: MICH stört der ganze heteronormative Mist in der Werbung.
Aber mich fragt ja wieder keiner.

Ganz zum Schluß:
Ja, es ist wahr, es wird eine deutsche Version von afterellen.com geben.
Mehr dazu, wenn es soweit ist.
Bis dahin, freut euch drauf, fahrt Ski, heiratet, schlagt und küsst euch, kurz: Macht irgendwas total lesbisches!

1 Kommentar

  • Reply jo 15. August 2008 at 18:03

    Ich weiß nicht, was ich gruseliger finden soll. Tila Tequila oder ihre Sexualität.

    *kicher*

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