Musikalischer Sonntag

Musikalischer Sonntag – Ani DiFranco

10. Februar 2008

Nachdem Missy Higgins den Anfang gemacht hat, geht es diesmal um Ani DiFranco, eine bewundernswerte Frau und eine großartige Musikerin.

1990 gründete die damals 18 jährige Ani mit 50 Dollar ihre eigene Plattenfirma, Righteous Babe Records, die bis heute Bestand hat und viele andere Künstler fördert. Somit gehört sie zu den Ausnahmen, die unabhängig von einem großen Plattenlabel kreativ, authentisch und erfolgreich sein können. (Lyrics: The Million You Never Made)

Sie stand immer offen zu ihrer Bisexualität und ihrem feministischem Engagement: „Either you are a feminist or you are a sexist/misogynist. There is no box marked ‘other’” und ist aufgrund ihres politischen Charakters besonders abseits vom Mainstream, unter jungen, politisch aktiven und interessierten Menschen beliebt. We have a complete void of progressive politics in this country right now. The will of the people goes ignored and unrealized. I’m searching for the people that can enter the political system, a strong third party. We need to consolidate.“ In ihren Songtexten behandelt sie viele Verschiedene Themen, wie zum Beispiel: Rassismus, Sexismus, Homophobie, Krieg und Abtreibung.

Ihre Musik wird gerne dem Anti-Folk, eine Verbindung von Punk und amerikanischem Folk, zugeschrieben. Einige kennen ihren Song You Had Time möglicherweise aus dem Film „lost & delirious oder Wishin‘ And Hopin aus Die Hochzeit meines besten Freundes.

Trotz der „Sprachbarriere“ spielt sie auf Konzerten nicht einfach nur ihre Songs. Sie hält politische Vorträge und erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen, wie zum Beispiel der Geburt ihrer Tochter im Januar 2007 und wechselt die Gitarren so häufig, wie das Publikum die Bierflasche an den Mund führt.

So wie es bisher aussieht, wird sie dieses Jahr nur in Amerika, und mit einigen Ausnahmen auch zum Beispiel in Griechenland zu sehen sein. Dennoch Augen offen halten, es lohnt sich.
Und zum Schluss noch die ein oder andere Hörprobe. Viel Spaß.

The Million You Never Made ( 1995, Not a Pretty Girl)

Hello Birmingham (1999, To The Teeth)

Half-Assed (2006, Reprieve)

Millennium Theater (2006 live at The Henry Rollins Show)

3 Comments

  • Reply Eva 10. Februar 2008 at 21:33

    HACH Ani <3
    Schöner Artikel Charly 🙂

  • Reply Charly 10. Februar 2008 at 21:38

    danke eva 🙂 aber der Artikel ist von Stef 😉

  • Reply eva 13. Februar 2008 at 16:26

    trotzdem toll :)))

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